WHKT-REPORT – AUSGABE 01/2024

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser,

zum neuen Jahr haben wir uns eine Neuerung überlegt, was die Gestaltung des Vorworts unseres Reports anbetrifft: Künftig soll nicht »nur« der Hauptgeschäftsführer zu Ihnen sprechen, wir möchten auch Kolleginnen und Kollegen aus dem WHKT zu Wort kommen lassen. Den Anfang macht WHKT-Geschäftsführer Andreas Oehme:

Im Mittelpunkt des bildungspolitischen Geschehens in Bund und Land stehen für das Handwerk sehr wichtige Themen in 2024 an. Während das Land die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung über eine rechtliche Verankerung befördern will, schafft der Bund eine Rechtsgrundlage im Berufsbildungsgesetz für die berufsabschlussbezogene Validierung von informell und non-formal erworbenen Kompetenzen durch Kammern als zuständige Stellen für das Prüfungswesen. Ein weiterer Weg zur Anerkennung beruflicher Handlungskompetenzen wird damit geschaffen. Beides sind für das Handwerk sehr wichtige Stellschrauben, die dazu beitragen, die Fachkräftesicherung für Handwerksbetriebe mittel- bis langfristig besser zu sichern.  

Der WHKT ist Mitglied im Landesausschuss für Berufsbildung, im Landesweiterbildungsbeirat, dem Arbeitskreis Ausbildungskonsens und vielen weiteren bildungspolitisch relevanten Gremien auf Landesebene. Deshalb wollen wir Ihnen einen Ausblick geben, mit welchen Themen sich das Handwerk im Bildungsbereich in NRW in diesem Jahr auf jeden Fall beschäftigen wird: NRW soll eine Regelung bekommen, unter welchen Bedingungen und mit welchem Umfang Distanzunterricht in der Berufsschule ermöglicht wird. Das System KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) wird weiterentwickelt, um die Berufliche Orientierung zu verbessern und Angebote im Übergang zwischen Schule und Beruf effizienter zu gestalten. Auch sinnvolle Anschlüsse in der Berufsbildung für Studienzweifler an Hochschulen systematisch zu erschließen, stehen im Fokus. Die Praktikumsinitiative zur Reduzierung des schulischen Übergangssektors zu Gunsten der Erstausbildung wird fortgesetzt. Ein Inklusionspakt für mehr Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt wird vorbereitet. Die Themen Azubiticket und Azubiwohnen bleiben weiter auf der Agenda, um gute Rahmenbedingungen für den Nachwuchs und eine bessere Besetzung offener Ausbildungsplätze zu erreichen. Um Auszubildende und Fachkräfte aus dem Ausland zu finden, werden die Regularien im März 2024 (Einreisemöglichkeiten zur Durchführung einer Qualifikationsanalyse, Beschäftigungsmöglichkeit von Personen mit ausgeprägter berufspraktischer Erfahrung) und im Juni 2024 (Chancenkarte für einen Aufenthalt zur Arbeitsplatzsuche, Entfristung und Aufstockung der Westbalkanregelung) erneut angepasst.  

Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre mit unserem WHKT-Report!

Hauptgeschäftsführer Dr. iur. Florian Hartmann, Geschäftsführer Andreas Oehme

Handwerk baut auf:

Initiative »HANDWERKimWIEDERAUFBAU« wird bis 2026 fortgesetzt

Ministerin Ina Scharrenbach (2. v. r.) gemeinsam mit Stephanie Bargfrede, zuständige Geschäftsführerin für den Bereich Fluthilfe bei der Handwerkskammer zu Köln (2. v. l.), WHKT-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Hartmann (r.) sowie Marius Siebenhaar (l.), bei der Handwerkskammer zu Köln ansässiger Flutkoordinator | Foto: MHKBD

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages, und Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertages, haben die Verlängerung des gemeinsamen Kooperationsvertrags »HANDWERKimWIEDERAUFBAU« unterschrieben.

Damit wird die erfolgreiche Kooperation des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Westdeutschen Handwerkskammertag im Rahmen des Wiederaufbaus nach der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021, die bei der Handwerkskammer zu Köln unter der Leitung des Flutkoordinators Marius Siebenhaar durchgeführt wird, bis 2026 fortgesetzt.

Regionales Wirtschaftsprogramm:

Förderrichtlinie wird überarbeitet

Mit dem Regionalen Wirtschaftsprogramm fördert das Land die gewerbliche Wirtschaft und die Infrastruktur in strukturschwachen Gebieten und setzt damit die Ziele der Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur« (GRW) um.

Der Entwurf zur Förderrichtlinie Gewerbliche Wirtschaft sieht verpflichtende Anpassungen aufgrund von Änderungen am GRW und am Beihilferecht vor. Darüber hinaus sind Fördertatbestände angepasst worden. Dies bewertet der WHKT kritisch. Die Stellungnahme ist zu finden unter: www.whkt.de/positionen

Teilnahme des WHKT:

Anhörung zum Bürokratieabbau im NRW-Landtag

Das Handwerk wurde zum Bürokratieabbau gehört: WHKT-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Hartmann (r.), Handwerk.NRW-Präsident Andreas Ehlert (l.) und Handwerk.NRW-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke (m.)

Am 10.01.2024 hat WHKT-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Hartmann an einer Anhörung zu mehreren Anträgen zum Bürokratieabbau teilgenommen. Bürokratische Lasten gehören zu den von Handwerksbetrieben besonders häufig genannten Erschwernissen ihrer Arbeit.

Deswegen begrüßt der WHKT die von CDU und Grünen sowie von der FDP eingebrachten Anträge und erwartet, dass diese in Initiativen umgesetzt werden, die zur spürbaren Entlastung der Betriebe beitragen. Der WHKT setzt sich für die Stärkung der Clearingstelle Mittelstand ein. Das betrifft insbesondere die Überprüfung des Bestandsrechts. Er fordert, den »only once«-Grundsatz zu verwirklichen.

Gerade im Bereich der Nachhaltigkeit, wo Informations- und Berichtspflichten gerade massiv zunehmen, ist es unerlässlich, dass Betriebe Daten nach Möglichkeit nur einmal eingeben müssen. Kritisch sieht der WHKT den Vorschlag einer verpflichtenden Bürokratiekostenmessung und die Idee, Verfahren mit Hilfe von Genehmigungsfiktionen zu beschleunigen. In der Anhörung sprach sich Dr. Hartmann zudem für einen zentralen Bürokratieabbau-Beauftragten des Landes als Ansprechpartner der Wirtschaft aus. Die WHKT-Stellungnahme ist verfügbar unter www.whkt.de/positionen.

Europa:

Europaabgeordneter Dennis Radtke zu Gast beim WHKT-Arbeitskreis Europa

Der Europaabgeordnete Dennis Radtke (2. v. l.) zu Gast beim WHKT-Arbeitskreis Europa

Am 09. Juni 2024 findet die nächste Europawahl statt. Deutschland wird erneut 96 Europaabgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden. Einer, der aktuell die Arbeit im Europaparlament mitgestaltet, ist Dennis Radtke (CDU/EVP). Er war zum Jahresauftakt für ein Gespräch zu Gast beim WHKT-Arbeitskreis Europa.

Als Mitglied des beschäftigungspolitischen Ausschusses berichtete er unter anderem über den Stand der Überarbeitung der Verordnung zur Koordination der sozialen Sicherungssysteme. Sie regelt unter anderem Fragen der Entsendung, die A1-Formulare. Laut Herrn Radtke versucht die belgische Ratspräsidentschaft derzeit durch Splitten des Dossiers zumindest Teile der Reform erfolgreich zu Ende zu bringen. Ferner diskutierten die Teilnehmenden über die Reform der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und über die bevorstehende Europawahl.

Der WHKT wird in den kommenden Monaten regelmäßig Informationen zur Europawahl veröffentlichen.

 

DesignTalente Handwerk NRW 2024:

Gestaltungswettbewerb für junges Design im Handwerk startet schon sehr bald

Ab Februar können Handwerkerinnen und Handwerker aus NRW, die ihr 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ihre junge Gestaltungskarriere mit einer Teilnahme am Wettbewerb »DesignTalente Handwerk NRW« weiter voranbringen. In den sechs Themenbereichen Kleidung & Textil, Möbel, Objekt & Skulptur, Schmuck, Wohnen & Außenbereich sowie Medien zeigen sie ihren Ideenreichtum und ihr Können. Im Rahmen einer Ausstellung werden die von einer unabhängigen Jury bewerteten Objekte ausgewählt und ab dem 28.09.2024 in der Handwerkskammer Düsseldorf ausgestellt. Die besten Objekte erhalten zusätzlich je Themenbereich eine Prämie in Höhe von 3.000 Euro.

Die Teilnahme ist denkbar einfach: Wem die Gestaltung eines Objekts besonders gut gelungen ist, macht ein paar Fotos davon und lädt sie hoch unter www.designtalente-handwerk-nrw.de/24.

»DesignTalente Handwerk NRW« wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die Preisverleihung hat Ministerin Mona Neubaur ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW 2024:

Besonders ehrenamtlich engagierte Handwerkerinnen und Handwerker gesucht

Bereits zum 10. Mal findet in diesem Jahr der »Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW« auf Schloss Raesfeld statt. Gefördert wird diese wichtige Veranstaltung vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, an der u. a. Frau Ministerin Mona Neubaur teilnimmt. Das diesjährige Motto lautet: »Ehrenamt – Teil von etwas Besonderem.«

Viele Menschen im Handwerk engagieren sich weit über ihr Berufsfeld hinaus. Ob im sozialen oder gesellschaftlichen Bereich, in Umweltprojekten, in den aktuellen Hochwassergebieten, im In- und Ausland oder in der Nachbarschaftshilfe. Was diese Menschen leisten, ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft, die Zusammenhalt und Verantwortung zeigt. Warum die Handwerkerinnen und Handwerker das tun? Weil ihnen die Menschen wichtig sind, weil es ihnen ein Anliegen ist, zu unterstützen, weil sie etwas beitragen und weitergeben wollen, weil es ein gutes Gefühl ist »Teil von etwas Besonderem« zu sein.

Genau für diesen wertvollen Beitrag ehrenamtlicher Handwerkerinnen und Handwerker bietet die Veranstaltung eine Bühne und viel Anerkennung. Gleichgesinnte tauschen sich aus und berichten im persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen, Erlebnisse und anstehende Vorhaben. Sehr persönlich, sehr direkt.

Interessierte können sich gerne bis Mitte Februar unter Angabe ihres Handwerks und einer kurzen Skizze ihres ehrenamtlichen Engagements melden unter paulina.lempa[ ät ]whkt.de.

Wenn Ihnen Handwerkerinnen oder Handwerker bekannt sind, können Sie auch diese gerne vorschlagen. In diesem Jahr möchten wir vor allem zeigen, was Handwerkerinnen leisten, wie sie sich ehrenamtlich engagieren und wie sie gemeinsam mit anderen für andere da sind.

Neben dem sehr direkten Austausch mit der Ministerin im kleinen Kreis erfolgt als Highlight der Veranstaltung die Vergabe des mit 5.000 Euro dotierten Ehrenamtspreises des Wirtschafts- und Klimaschutzministeriums NRW an eine herausragende Handwerkerin oder einen herausragenden Handwerker.

Hintergründe zum »Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW« unter www.ehrenamt-handwerk-nrw.de/start/treffpunkt-ehrenamt.

MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen:

Lehrgang des ZDH zum betrieblichen Mobilitätsmanagement

Auf Initiative des MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen wird der ZDH in diesem Jahr einen Lehrgang zum betrieblichen Mobilitätsmanagement anbieten. Zielgruppe des dreitägigen Seminars sind betriebswirtschaftliche Beraterinnen und Berater sowie interessierte Mitarbeitende der Kammern und Verbände und weitere interessierte Mitglieder der Handwerksorganisation.

Das Fortbildungsangebot wird vom 16. April bis zum 18. April 2024 in Düsseldorf stattfinden. Die Anmeldung zum Lehrgang erfolgt über BISNET – die Netzwerkplattform für das Beratungswesen im Handwerk: https://bisnet-handwerk.de/

Wie nachhaltige Mobilität in der Praxis funktionieren kann, wird im neuen Blogartikel des MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen beschrieben. Im Fokus steht diesmal die cibaria BioVollkornBäckerei aus Münster (www.mobilityhub-handwerk.de/blog/blogeintraege/ciabaria).

Das Projekt MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und wird vom Westdeutschen Handwerkskammertag durchgeführt.

WHKT International:

Studienreise einer tansanischen Delegation nach Deutschland

Zu Besuch beim Landmaschinenhersteller Claas: Rolf Sieling (Deula), Judith Steffes (WHKT), Gerald Mwaungulu (VTC Mpanda), Deograsias Augustine (VTC Dakawa), Michael Kiango (VTC Arusha), Lucia Kiliway (RVTSC Manaya), Kisembe Kapele (VETA Dodoma), Gema Ngoo (VTC Kihonda) (v. l. n. r.)

Die Berufsbildungspartnerschaft des WHKT mit der Vocational Education and Training Authority (VETA) in Tansania geht mit großen Schritten dem Ende zu. Wie bereits in den vergangenen 7 Jahren wurde das Ziel verfolgt, die duale Ausbildung des Mechanikers für Landmaschinentechnik in Tansania zu etablieren und qualitativ zu gestalten. Aufgrund dessen hat diese 10-tägige Studienfahrt im Dezember bei der Deula in Nienburg mit Erfolg stattgefunden. Die Bildungstättenleiter bzw. Stellvertreter aus Aursha, Dahawa, Kihonda und Mpanda, eine Berufsschullehrerin aus Manyara und ein Repräsentant der VETA wurden in praxisrelevanten Ausbildungseinheiten wie Motoren- und Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Hydraulik intensiv geschult. Auch eine Lerneinheit zu didaktischer Jahresplanung durfte nicht fehlen.

Das Programm wurde mit Besuchen bei dem Landmaschinenhersteller CLAAS, lokalen Lohnunternehmern und landwirtschaftlichen Betrieben abgerundet. Mit vielen positiven Eindrücken, praxisnaher Wissensvermittlung, lebhaften Diskussionen sowie einem gesamten Rahmenprogramm, was optimal auf die Anforderungen und Erwartungen der Teilnehmenden zugeschnitten war, ist sichergestellt, dass das Ziel der Weiterbildung erreicht wurde und die Teilnehmenden sich mit hoher Motivation und neu erlangtem Wissen den Herausforderungen in ihrer Heimat stellen können.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über die sequa gGmbH gefördert und vor Ort von dem WHKT-Langzeitexperten Thomas Rehberg betreut.

Gemeinsamer Workshop:

WHKT, Betriebe und Fraunhofer UMSICHT identifizieren Potenziale und Handlungsansätze für eine Circular Economy

Im Rahmen des Innovationsdialogs Handwerk in NRW informierten sich Handwerksbetriebe aus dem Bauhaupt- und Ausbaugewerbe am 18.12.2023 während eines gemeinsamen Workshops des Westdeutschen Handwerkskammertages und des Forschungsinstituts Fraunhofer UMSICHT über nachhaltiges Bauen. Angesichts von Materialknappheit, Preissteigerungen und Nachhaltigkeitsanforderungen wurden gemeinsam Möglichkeiten erörtert und Potenziale identifiziert, wie die Wiederverwertung von Materialien und Ressourcen im Rahmen einer zirkulären Wirtschaft umgesetzt werden kann.

Die Teilnehmenden diskutierten viele Ideen, von der digitalen Katalogisierung wiederver-wendbarer Materialien über die Notwendigkeit einer Müllrücknahmepflicht bis hin zu ökologischen Richtlinien bei Ausschreibungen. Besonders die frühzeitige Einbindung des Handwerks in die bauliche Planung wurde als entscheidend erachtet, um zirkuläres Wirtschaften im Bauhandwerk erfolgreich anstoßen zu können. Handwerksbetriebe könnten von anderen Branchen lernen und mit ihrer praxisnahen Expertise selbst dazu beitragen, dass diese wiederum Potenziale für eine engere Zusammenarbeit mit dem Handwerk erkennen, um zirkuläres Wirtschaften zu etablieren. Diplom-Ingenieur Erich Jelen von Fraunhofer UMSICHT bot konkrete Unterstützungsangebote für die Entwicklung und Erprobung weiterer Schritte an.

Ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung ist zu finden unter www.innovationsdialog-handwerk.nrw.

Das Projekt »Innovationsdialog Handwerk in NRW« wurde gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

ZDH-Sonderumfrage zum EU-Binnenmarkt

Der europäische Binnenmarkt bietet Handwerksunternehmen viele Chancen grenzüberschreitender Leistungen – leider aber ist grenzüberschreitende Tätigkeit auch verbunden mit bürokratischen Hindernissen.

Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens hat die Europäische Union daher eine Initiative zur Neubelebung und zum Abbau von weiteren Hindernissen des EU-Binnenmarktes gestartet. Der ZDH und die Handwerksorganisationen unterstützen diese Initiative und wollen sich im Rahmen des ab 2024 auf EU-Ebene geplanten Verfahrens mit passgenauen Vorschlägen zur Unterstützung der Geschäftsaktivitäten von Handwerksbetrieben im EU-Binnenmarkt einbringen.

Um Ihre Interessen in die Diskussion über den EU-Binnenmarkt und seine zukünftige Ausgestaltung einbringen zu können, bitten wir Sie um die Teilnahme an einer vom ZDH erstellten Umfrage. Ziel der Befragung ist es u. a. Informationen über besonders relevante Märkte für das Handwerk und Entwicklungsperspektiven für die Geschäftstätigkeit im EU-Binnenmarkt sowie Ansatzpunkte für seine handwerksgerechte Weiterentwicklung zu gewinnen.

Die Umfrage ist unter dem Link https://zdh-umfragen.de/eu-binnenmarkt/ erreichbar. Ende des Umfragezeitraums ist der 31.01.2024.

Beratung für Ihre Auslandstätigkeit erhalten Unternehmen bei den Außenwirtschaftsberaterinnen und -beratern der Handwerkskammern und Fachverbände: https://www.handwerk-international.net/ansprechpartner