WHKT-REPORT – AUSGABE 02/2026
Liebe Leserinnen und Leser,
am 19. und 20. März 2026 findet der nächste Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs statt. Dort sollen die Ergebnisse der Klausurtagung vom 12. Februar 2026 operationalisiert und mit Zeitplänen versehen werden: eine Art europäische Modernisierungsagenda. Die Europäische Kommission hat angekündigt, einen Aktionsplan mit dem Titel »Ein Europa, ein Markt« vorzulegen. Der Binnenmarkt ist ein wesentliches Asset der EU – politisch und wirtschaftlich. Die Ausgestaltung des Binnenmarkts ist auch für Handwerksbetriebe hoch relevant.
Dass der EU-Binnenmarkt weiterhin Schwächen hat, zeigt der Ende Januar 2026 veröffentlichte jährliche Binnenmarkt- und Wettbewerbsfähigkeitsbericht anhand von 22 Indikatoren. Insgesamt ist danach der Handel zwischen den Mitgliedstaaten im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die gewerblichen Energiepreise sind hoch, private Investitionen rückläufig und bürokratische Lasten in Zusammenhang mit grenzüberschreitendem Handel weiterhin erheblich. Für das Handwerk von besonderer Bedeutung werden einmal mehr die Themen Dienstleistungserbringung, regulierte Berufe und Anerkennung von Berufsqualifikationen sein. Der Umsetzungsbericht zur Anerkennungsrichtlinie soll in Kürze vorgelegt werden.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre mit unserem WHKT-Report.
Hauptgeschäftsführer Dr. iur. Florian Hartmann | Dr. Jeanine Bucherer
Kamingespräch der Vizepräsidenten der Arbeitnehmerseite:
Konstruktiver Dialog mit Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks
Vizepräsident Bernd Münzenhofer (HWK Düsseldorf), WHKT-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Hartmann, Vizepräsident Felix Kendziora (HWK Aachen), Sonja Kawlath (DGB Bezirk NRW), WHKT-Vizepräsident Alexander Hengst (HWK zu Köln), Präsident Jörg Dittrich (ZDH), Vizepräsident Bernhard Blanke (HWK Münster), Vizepräsident Michael Neuhaus (HWK Südwestfalen) | (v. l. n. r.)
WHKT-Vizepräsident Alexander Hengst (HWK zu Köln) und WHKT-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Hartmann begrüßten am Aschermittwoch in Düsseldorf den Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, zum traditionellen Kamingespräch der Vizepräsidenten der Arbeitnehmerseite der nordrhein-westfälischen Handwerkskammern.
Im Mittelpunkt des konstruktiven Dialogs standen vielfältige Themen wie etwa die Zukunft der Sozialversicherungssysteme, die Bezahlbarkeit der lohnintensiven Handwerkerleistungen, die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung sowie Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im Handwerk.
BIBB-Präsident zu Gast:
WHKT-Ausschuss Berufsbildung diskutiert Zukunftsfragen der beruflichen Bildung
Der WHKT-Ausschuss Berufsbildung nutzte seine traditionelle Aschermittwochssitzung, um wegweisende Fragen der beruflichen Bildung in Nordrhein-Westfalen zu erörtern. Zwei Gastredner setzten dabei prägende Impulse: BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser beleuchtete die Erfolgsfaktoren einer zukunftsfähigen Bildungspolitik – von der Stärkung dualer Ausbildungsstrukturen bis hin zur konsequenten Ausrichtung an technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Mit Ludwig Thiede, dem Gründer der App LifeTeachUs (www.lifeteachus.org), erörterten die Ausschussmitglieder neue Wege, wie Praxiserfahrungen durch ehrenamtlich Engagierte in Schulen vermittelt werden können. Das Modell zielt darauf ab, Jugendlichen niedrigschwellige Einblicke in berufliche Realitäten zu eröffnen, lebenspraktische Kompetenzen zu vermitteln und auch die Berufsorientierung greifbarer und praxisnäher zu gestalten. Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer von WHKT und LGH, stellte im gleichen thematischen Zusammenhang das Landesprojekt »Fit for life« des NRW-Schulministeriums vor. In enger Zusammenarbeit mit den Kammern – darunter die Handwerkskammer Münster und der WHKT – sollen junge Menschen gezielt auf die Anforderungen von Lebens- und Arbeitswelt vorbereitet werden.
Einen Schwerpunkt der Sitzung bildete der Entwurf eines neuen Positionspapiers, den WHKT-Geschäftsführer Andreas Oehme präsentierte. Das Papier formuliert konkrete Vorschläge zur Stärkung der Berufsbildung in NRW und wurde im Ausschuss abgestimmt. Es soll der Frühjahrsvollversammlung des WHKT im März zur Verabschiedung vorgelegt werden.
Der Ausschuss Berufsbildung vereint Vertreterinnen und Vertreter von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und hauptamtlichen Kammermitarbeitenden – und verdeutlicht damit, wie breit die gemeinsame Verantwortung für eine starke berufliche Bildung verankert ist. Der Ausschuss, der den WHKT berät, tagt üblicherweise zweimal pro Jahr.
Welcome Center KMU – Rheinisches Revier:
Erwerbsmigration als Schlüssel für den Strukturwandel im Rheinischen Revier
Norbert Zimmermann, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Gesundheit und Soziales, Mitglied im Vorstand Vereinigte Unternehmerverbände Aachen e. V.; Marco Herwartz, Präsident Handwerkskammer Aachen; Annika Schmitz, Dezernentin Gesundheit, Soziales, Integration und Digitalisierung StädteRegion Aachen; Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein; Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH; Dr. Florian Hartmann, Hauptgeschäftsführer Westdeutscher Handwerkskammertag (v. l. n. r.) | Foto: WHKT/RG
Unter dem Titel »Erwerbsmigration im Wandel – Ankommen, Leben und Arbeiten im Rheinischen Revier« hat das Welcome Center KMU – Rheinisches Revier (WCR) zu seinem Auftakt am 23.02.2026 zum WCR-Fachforum eingeladen. Zu der vom Westdeutschen Handwerkskammertag e.V. (WHKT) im Namen des WCR-Trägerverbunds organisierten Veranstaltung trafen sich Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung in der Zukunftsagentur Rheinisches Revier in Jülich, um sich mit Blick auf den Strukturwandel über Hürden und Wege der Erwerbsmigration auszutauschen.
Seitens des Landes nahm NRW-Staatssekretär Matthias Heidmeier an der Auftaktveranstaltung teil und betonte in seiner Einführung die Bedeutung des WCR für den regionalen Wandel und die dafür notwendige Sicherung der regionalen Fachkräftebasis.
Gäste wie Akteure des WCR-Forums nutzten die Gelegenheit, sich im Rahmen des Forums offen über Fragen der Fachkräftesicherung, der regionalen Attraktivität sowie der praktischen Unterstützung von KMU und internationalen Fachkräften auszutauschen, um auf diese Weise sehr betriebs- und praxisnahe Angebote und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.
Das Forum hat gezeigt: Erwerbsmigration ist ein zentraler Baustein für die Zukunft des Rheinischen Reviers. Mit dem WCR steht ein wichtiges Unterstützungsinstrument zur Verfügung, das gezielt auf die Fachkräftesicherung einzahlt und die Attraktivität der Region international erhöht.
Das Welcome Center KMU – Rheinisches Revier wird mit finanzieller Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union realisiert.
25 Anträge bei den Handwerkskammern in NRW:
Validierungsverfahren startet erwartungsgemäß verhalten
Seit Januar 2025 haben Menschen ohne formalen Berufsabschluss erstmals einen gesetzlichen Anspruch darauf, ihre berufspraktischen Kompetenzen offiziell anerkennen zu lassen. Das neue Validierungsverfahren, verankert im reformierten Berufsbildungsgesetz, soll insbesondere Angelernten und formal Ungelernten neue Perspektiven eröffnen – und Unternehmen dabei unterstützen, vorhandene Fähigkeiten ihrer Belegschaft besser sichtbar zu machen. Nun liegen die ersten Zahlen aus Nordrhein-Westfalen vor. Sie zeichnen das Bild eines vorsichtigen, aber vielversprechenden Einstiegs.
Die sieben Handwerkskammern im Land verzeichneten für das Jahr 2025 insgesamt 25 Anträge, darunter 6 von Frauen und 19 von Männern. Die Bandbreite der vertretenen Berufe ist bemerkenswert: Am häufigsten wurden Anträge im Friseurhandwerk gestellt (5), gefolgt von Konditorinnen und Konditoren (3) sowie Kfz-Mechatronikerinnen und -Mechatronikern (3). Darüber hinaus finden sich unter den Antragstellenden Steinmetze, Maßschneiderinnen, Zweiradmechatroniker, Stuckateure und Zahntechniker.
Zwei Anträge wurden abgelehnt; ein Verfahren wurde bereits abgeschlossen – mit dem Ergebnis »vollständige Handlungsfähigkeit«. Die übrigen Fälle befinden sich noch in Bearbeitung.
Parallel dazu hat IHK NRW eine vergleichbare Umfrage durchgeführt, um ein umfassendes Bild über alle zuständigen Stellen hinweg zu gewinnen. 15 Industrie- und Handelskammern in NRW lagen demnach 11 Anträge für acht Berufe vor.
Die Zahlen belegen: Der Rechtsanspruch wird genutzt – doch der Bekanntheitsgrad des Verfahrens ist deutlich ausbaufähig. Fachleute gehen davon aus, dass die Nachfrage merklich zunehmen wird, sobald Betriebe und Beschäftigte gezielter über dieses neue Instrument informiert sind. Für den Arbeitsmarkt könnte das Validierungsverfahren langfristig zu einem wichtigen Baustein werden, um informell erworbene Kompetenzen sichtbar zu machen und individuelle Qualifizierungswege passgenauer zu gestalten. Das Bundesbildungsministerium plant gerade einen Zuschuss zum Validierungsverfahren, wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen ist. Auch das wird dem neuen Verfahren vermutlich Aufwind verschaffen.
Bildungssystem:
Sozialpartner und Kammern in NRW bereiten Einladung zu Spitzengespräch vor
Der WHKT bringt seine Expertise ein, damit die Wirtschaftsorganisationen, d. h. unternehmer nrw, DGB und die Kammerorganisationen, zunächst auf Spitzenebene systemische Fragen von Erziehung und Bildung bis zum Abschluss der zehnten Klasse erörtern können.
Das Land hatte sich mit der Wirtschaft verständigt, dass Fragen der frühkindlichen Bildung und der Allgemeinbildungen aufgrund von Zuständigkeitsfragen nicht Gegenstand des Ausbildungskonsenses sein können. Vielmehr sei es zielführend, wenn die Wirtschaft die Ministerien zu einem Gespräch einlädt und damit das Format konzipiert. Daran arbeiten die Partner auf Wirtschaftsseite derzeit.
In neuem Design:
Sachverständigennavi des Handwerks
Zentrale Anlaufstelle zur Suche nach öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Handwerk, ob für Privatpersonen oder Justiz, ist das Sachverständigennavi des Handwerks. Die Datenbank umfasst alle bundesweit durch die Handwerkskammern öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.
Das Sachverständigennavi wurde zum Februar optimiert. Neben den optischen Änderungen umfassen die Änderungen:
- Responsive Darstellung des Suchformulars zur komfortablen Ansicht auf verschiedenen Gerätegrößen,
- von jedem SV kann über einen Button in den Suchergebnissen eine VCard gespeichert werden, mit der ein Adressbucheintrag auf dem PC, Smartphone, Tablet etc. des Benutzers angelegt wird,
- Optimierungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit und Performance.
Die bundesweit genutzte Datenbank der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Handwerk ist zu finden unter www.svd-handwerk.de.
Jetzt anmelden:
Der Landeswettbewerb »DesignTalente Handwerk NRW« ruft zur Teilnahme auf
Unter dem diesjährigen Motto »FORM FOLLOWS LEIDENSCHAFT« bietet der Wettbewerb jungen Gestalterinnen und Gestaltern eine Plattform, um handwerkliche Qualität, gestalterische Kompetenz und individuelle Kreativität einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Eingereicht werden können bis zu drei Arbeiten in den Themenbereichen Bild- & Druckmedien, Möbel & Außenelemente, Objekt & Skulptur, Schmuck & Mode sowie Wohn- & Einrichtungskultur. Anmeldung unter: www.designtalente-handwerk-nrw.de/anmeldung
Teilnahmeberechtigt sind Gestalterinnen und Gestalter bis einschließlich 30 Jahre mit Wohn- oder Arbeitssitz in Nordrhein-Westfalen, die bis zum Bewerbungsschluss eine abgeschlossene Ausbildung in einem Werkbereich des Handwerks nachweisen können. Bewerbungen sind bis zum 26. Mai 2026 möglich.
Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb »DesignTalente Handwerk NRW« hat Ministerpräsident Hendrik Wüst übernommen, der die Bedeutung des Wettbewerbs für das Handwerk in NRW betont: »Das Handwerk ist Motor von Wandel und Fortschritt. Bei den DesignTalenten Handwerk kommen gestalterische Kompetenz, präzise Ausführung und individuelle Ideen zusammen. Der Wettbewerb bietet unseren jungen Handwerkerinnen und Handwerkern eine Bühne, um ihr Talent sichtbar zu machen und zu zeigen, wie viel Innovationskraft und Zukunftspotenzial im modernen Handwerk stecken.«
Der Wettbewerb wird finanziell gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: »Mit Ideen, viel Geschick und noch mehr Herzblut erschaffen junge Handwerkerinnen und Handwerker Objekte, die inspirieren und neue Perspektiven eröffnen. Diesen Design-Talenten geben wir eine Bühne – sie sind tolle Botschafter für das Handwerk und echte Vorbilder für andere junge Menschen.«
Weitere Informationen unter: www.designtalente-handwerk-nrw.de/wettbewerb-2026
WHKT-Projekt »Machbarkeitsstudie«:
Lösungsansätze »Handwerk & Mutterschaft« in Workshops erprobt
Am 22.01.2026 hatte das Projekt-Team »Machbarkeitsstudie« die Gelegenheit, die bisher erarbeiteten Lösungsansätze zur Unterstützung selbstständiger Frauen während Schwangerschaft und Mutterschaft mit Praktikerinnen und Praktikern zu teilen und intensiv zu diskutieren. In einem ersten Workshop konnten im Austausch mit selbstständigen Handwerkerinnen, Betriebsberaterinnen und -beratern sowie Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Interessenverbände wertvolle Perspektiven gewonnen werden.
Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden seitdem genutzt, um die bisherigen Lösungsansätze an ihnen zu schärfen. In einer Blitzumfrage, gerichtet an die Spitzen der nordrhein-westfälischen Handwerksorganisationen und an selbstständige Handwerkerinnen in NRW, stießen die überarbeiteten Vorschläge auf breite Zustimmung. Die Konkretisierung der erarbeiteten Lösungen ist Gegenstand eines zweiten Workshops im März, zu dem Vertreterinnen und Vertreter des gesamtdeutschen Handwerks, der Versicherungsbranche sowie der Politik eingeladen sind.
Darüber hinaus wurden sechs Interviews mit Handwerkerinnen aus Nordrhein-Westfalen auf der Projektwebseite veröffentlicht. Darin berichten die Unternehmerinnen eindrucksvoll über ihre persönlichen Erfahrungen mit Selbstständigkeit und Mutterschaft sowie unter anderem über finanzielle Einbußen, Betriebsnachfolge und alternative Führungsmodelle.
Die Interviews finden Sie unter www.machbarmachen-handwerk.de/interviews.
InnoVET PLUS-Projekt DQR-8-BB-EXZELLENZ:
Nächste Schritte auf dem Weg zur höchsten beruflichen Qualifikation
Beim jüngsten Partnertreffen des InnoVET PLUS-Projekts DQR-8-BB-EXZELLENZ im Januar 2026 bei der IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland lag der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines Entwurfs für eine Prüfungsregelung einer neuen beruflichen Qualifikation. Diese geht über einen Master Professional hinaus, sodass auch über die berufliche Bildung das höchste Niveau im deutschen Bildungssystem erreicht werden kann (DQR-Stufe 8).
In den vergangenen Monaten haben die Verbundpartner praxisnahe Innovationsprojekte u. a. aus der Elektroindustrie und dem Metallhandwerk erfasst und analysiert. Untersucht wird, welche Formen beruflicher Innovation dort entstehen und inwieweit diese dem Kompetenzniveau der DQR-Stufe 8 entsprechen, also über die Qualifikation eines Master Professional hinausgehen.
Die bisherigen Auswertungen zeigen ein deutliches Interesse an einem beruflichen Abschluss auf diesem Kompetenzniveau. Zugleich wird deutlich, dass eine solche Qualifikation einen klaren Praxisbezug sowie eine nachvollziehbare Abgrenzung zur akademischen Bildung benötigt.
In den kommenden Monaten liegt der Fokus der Verbundpartner auf der
- Entwicklung eines ersten Konzepts für eine Prüfungsregelung (Ziel: Sommer 2026)
- Durchführung einer Analyse zu Bedarf und Erwartungen sowie einer möglichen Nachfrage nach einer beruflichen Qualifikation auf DQR-Stufe 8
Über den Fortgang des Projekts informiert der WHKT gemeinsam mit den Verbundpartnern regelmäßig im Rahmen der »DQR8-Praxistalks«. Eine neue Folge ist im Februar 2026 auf www.dqr8.de erschienen.
Das InnoVET-PLUS-Projekt DQR-8-BB-EXZELLENZ wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
ZDH und DSD rufen zur Teilnahme auf:
Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) schreiben den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2026 in Nordrhein-Westfalen und Bremen aus und laden private Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer sowie qualifizierte Handwerksbetriebe zur Teilnahme ein.
Ausgezeichnet werden private Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer, die gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben bei der Erhaltung ihrer Denkmale seit 2017 Vorbildliches geleistet haben, sowie die ausführenden Betriebe unterschiedlichster Gewerke für ihre Leistungen, die sie an den Denkmalen erbrachten. Für die Eigentümerinnen und Eigentümer stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro bereit, die Handwerksbetriebe erhalten Urkunden. Die »Allgemeinen Vergaberichtlinien« und den »Anmeldebogen« finden Sie unter www.denkmalschutz.de/bundespreis.
In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Ausschreibung des Preises in enger Zusammenarbeit mit dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland sowie der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, der Architektenkammer und dem Westdeutschen Handwerkskammertag.
Mit dem Preis wollen Handwerk und Denkmalpflege für hohe Qualität bei Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmalen – insbesondere im Privatbesitz – werben und zugleich das Interesse an handwerklichen Qualifizierungen in der Denkmalpflege stärken.
Vorschläge und Bewerbungen aus Nordrhein-Westfalen können bis zum 26. April 2026 an den Zentralverband des Deutschen Handwerks, Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin, bundespreis[ ät ]zdh.de, gerichtet werden.
MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen:
Aktuelles: Podcast »Probefahrt« und Veranstaltungsankündigung
Podcast »Probefahrt«: Ladeinfrastruktur am Betriebsstandort
Am 26. Februar 2026 erschien die zweite Folge der zweiten Staffel des Podcast »Probefahrt«. Im Mittelpunkt steht das Thema »Ladeinfrastruktur am Betriebsstandort aufbauen – so geht’s!« – ein zentrales Handlungsfeld für Handwerksbetriebe im Zuge der Mobilitätswende. Zu Gast sind Christoph Nießen von den Beratungsstellen für Innovation und Technologie (BIT) | Technische Unternehmensberatung der Handwerkskammer zu Köln sowie Lenard Sonnen, Dozent für das Elektro- und Informationstechniker-Handwerk an den Meisterschulen der Handwerkskammer zu Köln. Die Episode beleuchtet praxisnah, welche technischen, organisatorischen und strategischen Aspekte beim Aufbau von Ladeinfrastruktur am eigenen Betriebsstandort zu berücksichtigen sind. Der Podcast »Probefahrt« erscheint jeden letzten Donnerstag im Monat – überall dort, wo es Podcasts gibt.
Link: https://rss.com/podcasts/probefahrt/
Veranstaltungsankündigung: ONLINE-Informationsveranstaltung zum Deutschlandticket Job Azubi in den E-Handwerken in NRW
Am Dienstag, den 3. März 2026 findet von 12:30 bis 13:30 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung zum Deutschlandticket Job Azubi in den Elektrohandwerken in NRW statt. Erneut werden durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und nordrhein-westfälische Verkehrsunternehmen Fragen zum Bezug der Tickets beantwortet. Den Zugangslink zur Online-Informationsveranstaltung finden Sie hier: https://www.feh.nrw/azubiticket – unter dem Punkt »Informationsveranstaltungen online« auf der Seite des »Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen«.