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Nr. 12/2017: 04.04.2017

Beratung für Studienaussteiger/innen am 06. April: „Karriere braucht keinen Titel – mit betrieblicher Aus- und Fortbildung neu durchstarten“

Am Donnerstag, den 06.04.2017, bieten die am Starthelfenden-Projekt beteiligten Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern einen Beratungsservice für Studienaussteiger/innen und Studierende, die über einen Ausstieg nachdenken.

Das Studium abzubrechen ist immer eine schwere Entscheidung – muss aber noch lange kein berufliches Scheitern sein, denn Studienaussteiger/innen werden von vielen Unternehmen gesucht: Sie haben bereits während des Studiums gelernt, selbstständig zu arbeiten und verfügen über erste Fachkenntnisse. Gleichzeitig besteht auf Seiten der Betriebe ein sehr großer Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften.

Studienaussteiger/innen stehen mit mehr als 300 Ausbildungsberufen alle Wege offen, entsprechend ihrer Neigung in eine neue berufliche Zukunft zu starten. Aufgrund der erworbenen (Fach)Hochschulreife bietet sich ihnen die Möglichkeit, die Ausbildung um 6-12 Monate zu verkürzen. Auch eine Anrechnung von Studienleistungen kann sich günstig auf die Ausbildungsdauer auswirken. Und die Ausbildung bietet hervorragende Perspektiven: Fortbildungen bereits während der Ausbildung, vielfältige Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Anschluss oder doch die Aufnahme eines dualen Studiums, das die praktische Ausbildung im Betrieb und theoretisches Lernen an der Hochschule verbindet – dies sind nur einige der vorhandenen Möglichkeiten.

Für Fragen stehen praxiserfahrene Starthelferinnen und Starthelfer in den Handwerkskammern in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Münster und Südwestfalen, den Industrie- und Handelskammern in Arnsberg, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Hagen, Köln, Krefeld, Münster und Wuppertal sowie im Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW zur Verfügung.

Dieser kostenlose Beratungs- und Vermittlungsservice wird durch das Projekt „Starthelfende Ausbildungsmanagement“ möglich, welches mit Mitteln der EU und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

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