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WHKT-REPORT 05/2018

Der Bundespräsident und seine Gattin – Wertschätzung für Berufsbildung in die Breite der Gesellschaft tragen

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender setzen sich aus voller Überzeugung für die Berufsbildung ein – und senden Botschaften in die Gesellschaft, wie sie deutlicher nicht sein könnten. Das begrüßt der WHKT ausdrücklich und möchte mit Zitaten auf einige dieser Botschaften aufmerksam machen und sie verstärken. Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte anlässlich der Woche der Berufsbildung während des Ausbildertags der HWK Berlin am 17.04.2018 bzw. während des Prüfertags der IHK Düsseldorf am 20.04.2018 unter anderem Folgendes:  

»Beides – berufliche und akademische Bildung – ermöglicht eine erstklassige Bildung. Nicht nur ein Studium, gerade auch eine Ausbildung bietet hervorragende Zukunftschancen für jeden Einzelnen. Und das gilt nicht nur für den Einzelnen. Es ist auch für unsere Gesellschaft als Ganzes unschätzbar wichtig, dass hochqualifizierte Fachkräfte unseren Wirtschaftsstandort am Laufen halten, dass die Balance zwischen akademischer und beruflicher Ausbildung erhalten bleibt.«
 
»Vor allem ermöglicht berufliche Bildung einen guten und angesehenen Platz in unserer Gesellschaft. Das ist leider noch nicht in allen Köpfen angekommen. Wenn wir in Deutschland von gesellschaftlichem Aufstieg sprechen, verengen wir unsere Sicht oft auf den Weg zu den Hochschulen.«
 
»Die berufliche Ausbildung ist in der ganzen Breite unseres Landes verankert. Damit stärkt sie auch lokale Bindungskräfte, die unschätzbar wichtig sind für den Zusammenhalt und dafür, dass sich die Menschen bei sich zu Hause fühlen. Berufliche Bildung ist unverzichtbar, damit Menschen überall in Deutschland, in der Stadt wie auf dem Land, eine Zukunft für sich sehen.«
 
»Eine bestmögliche Bildung, ist eine Bildung, die am besten zu einem jungen Menschen passt. Die gibt es eben nicht nur im Hörsaal, sondern die gibt es auch im Doppelpack aus Berufsschule und Werkbank. Berufliche Ausbildung ist schon lange kein Karriereende mehr. Es ist nicht Ende von etwas, sondern ein Anfang.«
 
»Die berufliche Bildung ist gut für die Auszubildenden und Lehrlinge. Sie ist gut für unsere Wirtschaft. Und sie ist gut für unser Land. Damit das auch so bleibt, müssen wir diesen Schatz bewahren und mehren. Und das ist eine gemeinsame Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften. Den Bundespräsidenten und seine Frau haben Sie dabei fest an Ihrer Seite!«

Die vollständigen Reden sind nachzulesen auf http://www.bundespraesident.de unter »Reden und Interviews«. Diese Dynamik zur Betonung der Bedeutung der Berufsbildung, zur Karrieremöglichkeit über die berufliche Aus- und Weiterbildung und der politischen Aussagen zur Stärkung dieses wichtigen Bildungsbereichs z. B. in Koalitionsvereinbarungen von Bund und Ländern müssen die Akteure der Berufsbildung gemeinschaftlich nutzen, um einen gesellschaftlichen Meinungswandel herbeizuführen.

Die Woche der beruflichen Bildung war eine Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit Unterstützung der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK).

Einladungsfolder liegt vor: Vorstellung der Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Arbeitgeber im Handwerk in NRW am 29.05.2018

Unter Beteiligung von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart stellt der Westdeutsche Handwerkskammertag am 29.05.2018 eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Arbeitgeber im Handwerk in NRW vor. Zu dieser Veranstaltung in Düsseldorf liegt nun der Einladungsfolder vor, den Interessierte per Mail an kontakt(at)whkt.de abfragen können.

Die Vorstellung der Studie findet am 29.05.2018 um 17.00 Uhr in Düsseldorf statt (Jugendherberge Düsseldorf, City-Hostel, Düsseldorfer Straße 1, 40545 Düsseldorf).

Für das Land Nordrhein-Westfalen hat der Westdeutsche Handwerkskammertag das Volkswirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen bewerten lassen, welche wirtschaftliche Bedeutung das ehrenamtliche Engagement der Arbeitgeber im Handwerk hat. Auf Basis einer repräsentativen Umfrage und von objektiven Geldwerten, von denen die gewährten Aufwandsentschädigungen abgezogen sind, ist der wirtschaftliche Wert des Ehrenamts berechnet worden.

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Datenschutz: DSGVO – Schnelle Hilfe zur neuen EU-Verordnung

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden.

Dadurch soll einerseits der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sichergestellt, andererseits der freie Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleistet werden. Die Verordnung ersetzt die aus dem Jahr 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr. Die neue DSGVO tritt am 25. Mai 2018 in Kraft und bringt umfangreiche Änderungen für Handwerksbetriebe mit sich.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die EU-Datenschutz-Grundverordnung analysiert und einen Leitfaden für die handwerkliche Praxis entwickelt. Er bietet neben rechtlichen Erklärungen zahlreiche Beispielsfälle, Checklisten und Muster, die in der betrieblichen Praxis genutzt werden können. Den Leitfaden finden Sie hier als Download: http://www.whkt.de/d10820a2.l.

Praxisrelevant für die Auslegung und Handhabung der DSGVO könnten zudem diese Aussagen der zuständigen EU-Kommissarin für Justiz, Vera Jourova, sein. In einem Interview (www.handwerksblatt.de) beruhigt sie alle Handwerker, die sich vor der Umsetzung des neuen Datenschutzrechts scheuen. Für kleine Betriebe sei gar nicht so viel zu tun.

Validierungsverfahren für non-formal und informell erworbene Kompetenzen: Optimierung des entwickelten Prozesses

Mit der Erprobungsphase testen die am Projekt ValiKom beteiligten Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern den im Jahr 2016 entwickelten Prozess sowie die Dokumente, die während des Verfahrens zum Einsatz kommen. Um am Ende der Projektlaufzeit einen funktionierenden Prozess inklusive praxistauglicher Dokumente zu haben, arbeiten die Projektpartner seit Anfang dieses Jahres an der Optimierung des Verfahrensablaufes sowie den Vorlagen.

Aufgrund der Erfahrungen, die die Projektkammern bei der praktischen Umsetzung des Verfahrens gesammelt haben sowie den Befragungen von Teilnehmenden und Berufsexperten und -expertinnen durch die wissenschaftliche Begleitung (FBH) wurden verschiedene Optimierungsmaßnahmen abgeleitet. Dazu zählt beispielsweise die Überarbeitung einzelner Dokumente.

Konkret hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Selbsteinschätzung der Teilnehmenden, wie gut sie die einzelnen Tätigkeitsbereiche eines Berufsbildes beherrschen, ein wichtiger Bestandteil im Verfahren ist. Allerdings ist der Aufbau des derzeit eingesetzten Selbsteinschätzungsbogens für die Teilnehmenden zu schwierig. Gerade die verschiedenen Ankreuzmöglichkeiten bieten zu viele Interpretationsmöglichkeiten bzw. werden teilweise missverstanden. Deshalb überarbeiten die Projektpartner den Selbsteinschätzungsbogen mit dem Ziel, diesen zu vereinfachen.

Eine weitere Erkenntnis aus der Praxis ist, dass die meisten Teilnehmenden bereits einen gut strukturierten Lebenslauf erstellt haben, der einen guten Überblick über die beruflichen Stationen einer Person bietet. Daher wird der Bilanzierungsbogen, der ursprünglich für die Kompetenzbilanzierung gedacht war, zukünftig nicht mehr bei Validierungsverfahren eingesetzt.

An dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt sind die Handwerkskammern Dresden, Hannover, München und Oberbayern, Münster sowie die Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau, Köln, München und Oberbayern, Stuttgart und das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH) sowie der WHKT (Projektleitung) beteiligt.

Weitere Informationen zum Projektvorhaben gibt es auf der Webseite www.validierungsverfahren.de.

Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)«: Qualifizierungsangebote neuer IQ Teilprojekte & Termine 

Das IQ Netzwerk NRW erweitert die Angebotspalette der Qualifizierungen für Hebammen und Geburtshelfer, Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie im Bereich Sprachqualifizierungen für Pädagoginnen und Pädagogen.

So startet im August 2018 in Mönchengladbach das IQ NRW Teilprojekt am Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein mit der modularisierten Anpassungsqualifizierung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen für Hebammen in Theorie und Praxis.

Das IQ NRW Teilprojekt »Kompetenzbasierte medizinische Qualifizierung« an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, KOMED-Q, bietet ab dem 12.06.2018 einen Vorbereitungskurs auf die Kenntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raumes an.

Neu ist auch das bei der Freiburg International Academy in Essen angesiedelte IQ NRW Teilprojekt »Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung für Zahnärztinnen und Zahnärzte«. Termine: 02.07.–21.09.2018, 01.10.–21.12.2018.

Im August und im Oktober 2018 startet jeweils das Angebot des IQ NRW Teilprojektes der AWO Bielefeld »Deutsch für den Beruf: Sprachqualifizierung für Pädagoginnen und Pädagogen«.

Bereits jetzt ausgebucht ist indes das »4. Partnerforum zur Arbeitsmarktintegration und beruflichen Anerkennung in NRW«, das das IQ Netzwerk NRW gemeinsam mit den IvAF Netzwerken NRW am 05.06.2018 anlässlich des Diversity-Tages in der Handwerkskammer in Düsseldorf durchführt.

Weitere Informationen und Angebote des IQ Netzwerks NRW unter www.iq-netzwerk-nrw.de.

Das Förderprogramm »Integration durch Qualifizierung (IQ)« zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Die Zeit läuft: Noch bis zum 01. Juni 2018 Anmeldung zum Wettbewerb »DesignTalente Handwerk NRW« möglich

Die letzte Anmeldephase zum diesjährigen Wettbewerb »DesignTalente Handwerk NRW« ist nun bereits angebrochen und läuft auf Hochtouren.

Alle Gesellinnen und Gesellen in einem Handwerksberuf in NRW, die nach dem 1. Juni 2018 ihren 31. Geburtstag haben und ihr gestalterisches Können unter Beweis stellen wollen, sollten die Chance nutzen und sich jetzt noch bis zum 01. Juni 2018 zum Landeswettbewerb anmelden.

Und das ist ganz einfach: Entweder per Anmeldeunterlagen, die unter www.designtalente-handwerk-nrw.de online stehen oder noch einfacher per App. Sowohl bei iTunes als auch bei Google Play steht die kostenlose App des Westdeutschen Handwerkskammertages zur Verfügung. Einfach in den Stores nach »DesignTalente« suchen, App herunterladen und die Bewerbung bis zum 1. Juni 2018 abschicken.

Nach der Jurysitzung am 20.06.2018 werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Wettbewerbsarbeiten, die von der Fachjury zur Ausstellung zugelassen wurden, auf der Seite www.designtalente-handwerk-nrw.de als Nominierte eingestellt.

Die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs werden im Rahmen der Preisverleihung am 21.09.2018 in den Räumen der Handwerkskammer zu Köln bekanntgegeben und gewürdigt. Zeitgleich wird dort die Ausstellung mit den Objekten des Wettbewerbes eröffnet, die bis zum 07.10.2018 laufen wird.

Europa: Strukturfonds – von guten Beispielen und aktuellen Erkenntnissen

Voraussichtlich Ende Mai 2018 wird die Europäische Kommission ihre Vorschläge zur künftigen Ausgestaltung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Sozialfonds+ (ESF) und der Dachverordnung veröffentlichen. Es geht um die Förderperiode ab 2021. Das nordrhein-westfälische Handwerk verfolgt die Entwicklungen mit großem Interesse. In der kürzlich erschienenen Broschüre »Die Europäischen Strukturfonds: Im Einsatz für die Wirtschaftsmacht von Nebenan« zeigen LGH und WHKT an Beispielen, wie Strukturfondsmittel in den vergangenen Jahren im Handwerk eingesetzt worden sind und welchen Beitrag sie für den Strukturwandel, für Wachstum und Beschäftigung geleistet haben und leisten.

Inwiefern vergleichbare Initiativen auch in Zukunft unter dem Dach der Strukturfonds möglich sein werden, ist offen. Der am 02. Mai 2018 veröffentlichte Vorschlag für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) gibt erste Hinweise darauf, in welche Richtung die Europäische Kommission bei Budget, Anwendungsbereich, thematischen Prioritäten, Kofinanzierung etc. tendiert. So sollen ESF+ und EFRE zusammen 374 Milliarden Euro erhalten. Beide sollen stärker an das europäische Semester angebunden und Verwaltung und Nutzung der Mittel einfacher werden.

Im Kapitel zum EFRE wird darüber hinaus ausgeführt, dass sich die Verteilung der Mittel weiterhin im Wesentlichen am relativen BIP pro Kopf orientieren wird. Ergänzend werden Indikatoren wie Klimawandel, Arbeitslosigkeit sowie die Aufnahme und Integration von Migranten herangezogen. Die Gewichtung dieser Zusatzindikatoren bleibt jedoch offen. Ebenso heißt es, die Kofinanzierungsquote soll steigen, ohne dass bekannt ist, in welcher Größenordnung. Auch bei der Interventionslogik sind die Hinweise eher vage. Vorrangiges Ziel des Mitteleinsatzes ist die Aufwärtskonvergenz der schwächeren Regionen. Die Beteiligung stärkerer Regionen – wie Nordrhein-Westfalen – scheint aber nicht ausgeschlossen.

Inhaltlich sind beim EFRE laut MFR fünf Schwerpunkte geplant:

  1. ein intelligenteres Europa: Förderung der Wettbewerbsfähigkeit, des digitalen Wandels, des Unternehmertums und der Innovation sowie der Weiterentwicklung der unternehmerischen Rahmenbedingungen vor allem im Hinblick auf die Anpassung an Herausforderungen der Globalisierung, der Kreislaufwirtschaft und des Klimawandels
  2. ein grüneres, kohlenstofffreies Europa: u.a. Verbesserung der Energieeffizienz und der Nutzung von erneuerbaren Energien, Kreislaufwirtschaft
  3. ein stärker verbundenes Europa: Förderung regionaler Netze und Systeme, die nachhaltigen Verkehr, intelligente Energienetze und digitalen Hochgeschwindigkeitszugang unterstützen, und so die regionale, lokale und grenzübergreifende Konnektivität verbessern, Sicherheitsaspekte eingeschlossen
  4. ein sozialeres Europa: insbesondere lebenslanges Lernen, Bildungsinfrastrukturen sowie Gesundheits-, Kultur- und Sozialinfrastrukturen
  5. ein bürgernäheres Europa: lokale Initiativen für eine nachhaltige, integrierte Entwicklung

Im Kapitel zum ESF werden sechs Interventionsziele genannt. Dazu gehören

  • Investitionen in Bildung mit dem Ziel der Anpassung an aktuelle und künftige Bedarfe der Wirtschaft (u.a. digitale Kompetenzen)
  • Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt
  • Förderung der Arbeitsmobilität
  • Soziale Inklusion
  • Öffentliche Gesundheit: Zugang und Qualität.

Weitere Informationen zu den Haushaltsprioritäten  der Europäischen Kommission sind unter dem Link www.whkt.de/a18e25e6.l im Anhang der Veröffentlichung »Ein EU-Haushalt für die Zukunft« zu finden.

Berufliche Orientierung: Talente und Perspektiven zusammenbringen

WHKT und LGH haben in ihrer gemeinsamen Schriftenreihe ein Thema aufgegriffen, das entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist. Der Titel lautet »Berufliche Orientierung für alle Schülerinnen und Schüler – Wichtiger denn je!«. Auf 14 Seiten werden dramatische Verschiebungen und Fehlentwicklungen in der Bildung, paradoxes Wahlverhalten nach der Schule und die berufliche Orientierung als solche sowie die vom Handwerk angebotenen Orientierungsmaßnahmen thematisiert. Die Publikation ist ein Plädoyer an alle Entscheidungsträger/innen im Land, die berufliche Orientierung für alle Schülerinnen und Schüler weiterhin systematisch zu forcieren und im Interesse der Jugendlichen, aber auch der Gesellschaft, Talente und Perspektiven gerade auf der individuellen Ebene zusammenzubringen. Die Publikation ist beim WHKT als Printfassung erschienen und steht als PDF unter www.whkt.de > Service > Publikationen > Schriftenreihe LGH-WHKT zur Verfügung.

Neu erschienen: Konjunkturbarometer sieht NRW-Handwerk auf neuem Rekordhoch

»Neues Rekordhoch bei zunehmendem Fachkräftemangel«: So titelt das aktuelle Konjunkturbarometer des WHKT die Ergebnisse seiner Frühjahrsumfrage 2018 der nordrhein-westfälischen Handwerkskammern.

Die Hochstimmung im nordrhein-westfälischen Handwerk hält an und konnte noch einmal deutlich gesteigert werden. Die Umfrage ergab, dass 56 Prozent aller Betriebe von einer guten Geschäftslage berichten und nur 7 Prozent unzufrieden sind. Nach den vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung stieg der Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk mit 3,6 Prozentpunkten genauso stark wie in Deutschland insgesamt, hält das Konjunkturbarometer fest.

Dennoch gebe es in den Umfrageergebnissen auch deutliche Zeichen dafür, dass der Fachkräftemangel als Wachstumsbremse wirkt und die Betriebe ihre hohen Auftragseingänge nur allmählich abarbeiten können.

Die aktuelle Ausgabe des WHKT-Konjunkturbarometers mit dem Titel »Neues Rekordhoch bei zunehmendem Fachkräftemangel« steht als Download bereit unter www.whkt.de/konjunkturbarometer.

Neu erschienen: Aktualisierung der »Präsentation Handwerk in NRW«  in 25 Sprachen abgeschlossen

Ende des letzten Jahres hatte der WHKT damit begonnen, seine in 25 Sprachen online verfügbare Präsentation mit Rahmendaten und Hintergrundinformationen zum Handwerk in NRW zu aktualisieren.

Mit der japanischen Version fand diese Aktualisierung nun Anfang Mai dieses Jahres seinen Abschluss. Sämtliche Präsentationen können als PDF über den Link www.whkt.de/languages heruntergeladen werden.

Terminankündigung: ValiKom-Abschlussveranstaltung in Vorbereitung

Am 8. Oktober 2018 findet in Berlin die Abschlussveranstaltung des Projekts ValiKom (Abschlussbezogene Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen) statt. Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Kammerdachverbände sowie der Wissenschaft ziehen dort Bilanz und stellen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts vor.

Das Programm der Abschlusstagung wird derzeit mit dem BMBF sowie dem Deutschen Handwerkskammertag und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag abgestimmt.

Weitere Informationen zur geplanten Abschlusstagung veröffentlicht der WHKT in Kürze.

Terminvorschau

29.05.2018 | Düsseldorf: Vorstellung der Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Arbeitgeber im Handwerk mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Pinkwart, mit einem Vortrag von Dr. Rupert Graf Strachwitz und unter Moderation von Ralf Raspe (WDR)

05.06.2018 | Düsseldorf: IQ Netzwerk NRW: 4. Partnerforum zur Arbeitsmarktintegration und beruflichen Anerkennung in NRW

08./09.06.2018 | Kassel: Gemeinsame Arbeitstagung der Vizepräsidenten der Arbeitnehmerseite der Handwerkskammern aus Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

09./10.06.2018 | Düsseldorf: Kunsthandwerk auf dem Parkdeck der Handwerkskammer Düsseldorf

10.06.2018 | Leverkusen: Meistertag der Handwerkskammer zu Köln

15./16.06.2018 | Düsseldorf: Tage der Technik der Handwerkskammer Düsseldorf

 

Save the Date

29.05.2018 | Düsseldorf: Vorstellung der Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des
ehrenamtlichen Engagements der Arbeitgeber im Handwerk in Nordrhein-Westfalen
mit NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

08.09.2018 | Raesfeld: 4. Treffpunkt Ehrenamt Handwerk NRW mit
NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

21.09.2018 | Köln: Preisverleihung DesignTalente Handwerk NRW mit
NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

08.10.2018 | Düsseldorf: 2. Erntedank Handwerk.NRW – Partnertreff von LGH und WHKT

27.10.2018 | Aachen: Schlussfeier des Leistungswettbewerbs des
Deutschen Handwerks NRW mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet

17.11.2018 | Köln: 7. Meistertag NRW mit NRW-Wirtschaftsminister
Prof. Dr. Andreas Pinkwart und dem Experten für Führungskommunikation Stefan Bartel unter Moderation von  Gisela Steinhauer (WDR)

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