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WHKT-REPORT 10/2018

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Das Azubiticket in NRW

Die Landesregierung verfolgt das Ziel, ein landesweit gültiges Azubiticket im Land NRW zu realisieren und hatte dazu in einem weiteren Treffen unter Leitung des Verkehrsministeriums Verkehrsverbünde, Wirtschaftsvertreter und kommunale Spitzenverbände zusammengeführt. Aus Sicht des Handwerks ist das Ziel, eine dem Semesterticket (30 Euro je Monat) vergleichbare Möglichkeit zu schaffen, wie es in den einvernehmlichen Empfehlungen der Enquete-Kommission »Zukunft von Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen gestalten« aufgenommen worden ist, und zwar für Auszubildende und Meisterschüler/innen.

Dieses Vorhaben wird ein längerer Weg sein, wie sich abzeichnet. Die ersten drei Verkehrsverbünde haben jeweils für ihren Bezirk ein Azubiticket zum Preis von rund 60 Euro eingeführt und zwar Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Verkehrsverbund Rhein-Sieg und Aachener Verkehrsverbund. Der vierte Verkehrsverbund in NRW (WestfalenTarif) prüft diese Möglichkeit aktuell ebenfalls.

Verkehrsminister Wüst favorisiert als erste Stufe für eine landesweite Lösung eine Gleichschaltung der Tarife in den Verbundgebieten. Wann ein durch das Land gefördertes Ticket, das dann für ganz NRW gelten würde, eingeführt werden kann, steht noch nicht fest. Aktuell werden verschiedene Vorbereitungen dafür getroffen. Dazu gehört auch die Analyse,  welche Mobilitätsbewegungen Auszubildende derzeit im Land zurücklegen (müssen). Die Arbeitsgruppe zum Azubiticket trifft sich wieder im Januar 2019 zur weiteren Beratung.

Übergangssystem Schule-Beruf: Berufliche Orientierung neu für die Sekundarstufe II

Über den Ausbildungskonsens wird kontinuierlich das System der Beruflichen Orientierung für einen gelingenden Übergang von der Schule über Ausbildung oder Studium in den Beruf ausgestaltet. In den ersten Jahren der systematischen Einführung konzentrierte sich alles auf die Sekundarstufe I, da spätestens mit Klasse 8 die berufliche Orientierung beginnen soll. Nun gibt es auch verbindliche Standardelemente der Beruflichen Orientierung für die Sekundarstufe II, das heißt für Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs. Dies sind drei Workshops (Reflektionsworkshop Standortbestimmung, Stärkung der Entscheidungskompetenz I, Stärkung der Entscheidungskompetenz II) sowie Praxiselemente Sekundarstufe II.

Ziel ist, rechtzeitig vor Schulzeitende ein eigenverantwortliches und selbstgesteuertes Handeln der Schülerinnen und Schüler im Berufswahlprozess zu erreichen. Diese Orientierungsmaßnahmen werden aktuell Stück für Stück in den Schulen etabliert.

Besonders positiv hervorzuheben ist, dass das Schulministerium die konkrete Umsetzung der Workshops für die Lehrkräfte im Detail vorbereitet hat. So muss nicht jede Lehrkraft ihr eigenes Konzept zur Umsetzung der Workshops im Unterricht erarbeiten. Mit Hilfe eines sogenannten Workshopgenerators können Lehrkräfte durch Auswahl der von ihr präferierten Methode direkt vorbereitete Arbeitsmaterialien für den Unterricht abrufen. Das ist effizient, qualitätssichernd und bietet trotzdem die Option der pädagogischen Freiheit, die Lernziele auch anders zu erreichen – indem man das vorgeschlagene Material abwandelt oder doch eigenes erstellt.

Die Praxiselemente in der Sekundarstufe II sind z.B. Betriebs-, Auslands- oder Hochschulpraktika, mit denen Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellung mit der Realität abgleichen und ihre Berufswahlentscheidung festigen können.

Veranstaltung: Jetzt zum 7. Meistertag NRW online anmelden

Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucher des 7. Meistertages NRW, der am 17.11.2018 im Herbrand's in Köln unter Teilnahme von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart durchgeführt wird.

Unter Moderation von WDR-Redakteurin Gisela Steinhauer werden Minister Prof. Dr. Pinkwart und WHKT-Präsident Hans Hund in den Dialog über die Bedeutung der Meisterinnen und Meister treten.

Weitere Highlights sind ein Vortrag zum Thema »Führung in Zeiten der Veränderung« von dem Experten für Führungskommunikation Stefan Bartel
(www.safety-culture.de) sowie die Kabarettistin Anka Zink, die für kurzweilige Unterhaltung sorgen wird.

Abgerundet wird die vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW geförderte Veranstaltung durch die Verleihung aktueller Bewilligungsbescheide zur Meister-Gründungsprämie und Interviews mit ausgewählten Empfängerinnen und Empfängern.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung steht auf der Webseite www.meistertag-nrw.de zur Verfügung.

Erfolgreicher Abschluss: »Talente sichtbar machen – Validierung als neuer Weg in der Berufsbildung« des Projekts ValiKom

Im Rahmen der Abschlusstagung, die am 08. Oktober 2018 in Berlin stattfand, wurden die Ergebnisse des Projekts »Abschlussbezogene Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen« (kurz ValiKom) der interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt und Perspektiven für die Etablierung von Validierungsverfahren in Deutschland aufgezeigt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Kornelia Haugg (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Dr. Oliver Heikaus (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) und Dirk Palige (Deutscher Handwerkskammertag). Die Moderatorin Michaela Padberg interviewte sie zum Stand der beruflichen Validierung in Deutschland und legte einen Schwerpunkt auf mögliche Perspektiven, die das im Projekt entwickelte Verfahren bieten kann.

Die rund 200 Teilnehmenden wurden anschließend ausführlich über das Validierungsverfahren und die zentralen Evaluationsergebnisse der Erprobungsphase informiert. Am Nachmittag standen fünf Foren zur Auswahl, in denen einzelne Aspekte der Validierungsarbeit vertieft wurden. Neben einem persönlichen Einblick in das Verfahren durch Validierungsteilnehmende und Beraterinnen der projektbeteiligten Kammern wurde in einem anderen Forum darüber gesprochen, wie Übergänge zwischen beratenden Organisationen und den zuständigen Stellen gelingen können. Weitere Foren widmeten sich den Fragen, wie Validierung als Instrument bei der Arbeitsverwaltung genutzt werden kann und welche Vorteile sie für Arbeitgeber sowie Beschäftigte bietet. Außerdem wurde in einem Forum diskutiert, wie vorhandene Instrumente der Kompetenzbilanzierung in den Validierungsprozess eingebracht werden können.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch Peter Thiele (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit einem Ausblick auf das Transferprojekt, das unmittelbar an das jetzige Projekt anschließen wird und zum Ziel hat, Kompetenzzentren zur Durchführung von Validierungsverfahren bei zuständigen Stellen aufzubauen.
    Impressionen der Abschlusstagung gibt es unter www.valikom.de/abschlusstagung/content/home/.

An dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt sind die Handwerkskammern Dresden, Hannover, München und Oberbayern, Münster sowie die Industrie- und Handelskammern Halle-Dessau, Köln, München und Oberbayern, Stuttgart und das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH) sowie der WHKT (Projektleitung) beteiligt. Weitere Informationen zum Projektvorhaben gibt es auf der Webseite www.validierungsverfahren.de.

Prototyping Transfer: Abschlusskonferenz unter Beteiligung des WHKT in Berlin

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hatten im September zur Arbeitskonferenz des Projekts »Prototyping Transfer – Berufsanerkennung mit Qualifikationsanalysen«, welches nach vier Jahren zum Jahresende ausläuft, im September nach Berlin eingeladen.

In drei Workshops wurden die besonderen Herausforderungen während der Beratung von Anerkennungssuchenden, bei der Gewinnung und Begleitung von Expertinnen und Experten sowie die gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeiten durch zuständige Stellen bei der Durchführung von Qualifikationsanalysen im Rahmen von Gleichwertigkeitsfeststellungsverfahren konkretisiert.

Im ersten Workshop wurden in einem Rollenspiel der Ablauf einer Erstberatung am Beispiel der Referenzqualifikation Maßschneider/Maßschneiderin exemplarisch vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden aus Kammern und Beratungseinrichtungen Lösungsvorschläge erarbeitet, um Anerkennungssuchende zur Teilnahme an einer Qualifikationsanalyse zu ermutigen.

    Insbesondere der »Sonderfonds Qualifikationsanalysen« und dessen Bedingungen zur Finanzierung einer Qualifikationsanalyse wurde vonseiten des WHKT erläutert.
    Folgende Fragen wurden als zentral während einer Beratung zur Qualifikationsanalyse für Anerkennungsinteressierte erachtet:

  1. Wann ist der geeignete Zeitpunkt in der Beratung gekommen, um die Möglichkeit einer Qualifikationsanalyse anzusprechen?
  2. Wie beseitigt man Selbstzweifel und Ängste bei Anerkennungssuchenden, um sie zur Teilnahme an einer Qualifikationsanalyse zu motivieren?
  3. Welche Möglichkeiten einer Finanzierung bestehen für Anerkennungsinteressierte?
  4. Worauf kommt es schließlich bei einem Sondierungsgespräch an, um Anerkennungssuchende zur Teilnahme zu motivieren und die Qualifikationsanalyse zu planen?

Gemeinsam wurden bereits gesammelte Erfahrungen aus der Beratungspraxis diskutiert, gebündelt und den Leitfragen zugeordnet.

Die Gewinnung von Expertinnen und Experten für eine Qualifikationsanalyse und die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für deren Durchführung mit den BQFG-Sachbearbeitenden waren die Schwerpunkte des zweiten Workshops.

Alle Teilnehmenden dieses Workshops waren sich darin einig, dass die Umsetzung der Qualifikationsanalyse grundsätzlich individuell erfolgen muss. Des Weiteren wurde hervorgehoben, dass zuständige Stellen Expertinnen und Experten gezielt vorbereiten und sie insbesondere bei der ersten durchzuführenden Qualifikationsanalyse intensiv begleiten und unterstützen müssen.    

Das Projekt »Prototyping Transfer« hatte zum Ziel, das im Vorgänger-Verbundprojekt »Prototyping« erarbeitete Instrument »Qualifikationsanalyse« bundesweit noch bekannter zu machen und Kammern, die noch keine oder geringe Erfahrungen bei ihrer Durchführung gemacht haben, in ihrer Umsetzung zu unterstützen. Gegenseitige Unterstützung und Begleitung, Vernetzung und Information sind unverzichtbar für zuständige Stellen und waren Bestandteil des dritten Workshops.

Gemeinsam war allen drei Workshops, dass sich Vertreter/innen der zuständigen Stellen einmal mehr ausgetauscht und andere Veranstaltungsteilneh­mer/innen ein besseres Verständnis für den Ablauf eines Gleichwertigkeitsfeststellungsverfahrens entwickelt haben.

Insgesamt wurde vom BMBF als Fördermittelgeber eine positive Bilanz nach fast vier Jahren Projektlaufzeit gezogen.

Gleichwohl müssen auch in Zukunft Anstrengungen erfolgen, um auch weitere zuständige Stellen jenseits der Zuständigkeit von Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern für die Durchführung von Qualifikationsanalysen zu sensibilisieren.

Preisverleihung: Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs »DesignTalente Handwerk NRW 2018« ausgezeichnet

Im Rahmen einer Feierstunde in der Handwerkskammer zu Köln zeichnete der Westdeutsche Handwerkskammertag am 21.09.2018 mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs »DesignTalente Handwerk NRW 2018« aus.

Nach einem kurzen Talk zum Thema »Design im Handwerk« und der Bekanntgabe der Juryentscheidungen und somit der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger überreichten Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages, den insgesamt sieben Preisträgerinnen und Preisträgern des mit einem Preisgeld in Höhe von je 3.000 Euro dotierten Wettbewerbes feierlich die Siegerurkunden. Die Preisträger/innen 2018 sind:

  • Clara Simon, Düsseldorf, Themenbereich MÖBEL
  • Philipp Wolf, Aachen, Themenbereich SKULPTUREN
  • Anna Katharina Wunderlich, Datteln, Themenbereich SCHMUCK
  • Hugo Duina, Aachen, Themenbereich KLEIDUNG
  • Theresa Wedemeyer, Münster, Themenbereich MEDIEN
  • Pia Kampstein, Dortmund, Themenbereich WOHNEN
  • Wladimir Rommel, Münster, Sonderpreis im Themenbereich WOHNEN

Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages, betonte vor den über 150 Teilnehmenden und Gästen, dass gestalterisches Können, Ideenreichtum und Kreativität ein Plus der Handwerksbetriebe beim Markterfolg gerade im Wettbewerb mit industriellen Anbietern sind.

Weitere Informationen zum diesjährigen Wettbewerb sind unter www.designtalente-handwerk-nrw.de zu finden. Der Webkatalog zum Wettbewerb mit allen Ausstellerinnen und Ausstellern sowie Preisträgerinnen und Preisträgern steht online zur Verfügung unter www.designtalente-handwerk-nrw.de/katalog-2018.

Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Armin Laschet und wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks NRW: Ehrung der Landessiegerinnen und Landessieger am 27.10.2018 in Aachen

Die NRW-Landesausscheidungen des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks unter den besten Gesellinnen und Gesellen findet seinen Abschluss mit der Ehrung der Siegerinnen und Sieger auf der Schlussfeier am 27. Oktober 2018 im »Ludwig Forum Aachen«, Jülicher Straße 97–109, 52070 Aachen. Auf der WHKT-Veranstaltung wird der Schirmherr dieses Wettbewerbs persönlich, Herr Ministerpräsident Armin Laschet, den Handwerksnachwuchs ehren.

Erwartet werden ca. 300 bis 350 Gäste zu der Abschlussfeier. Für beste Unterhaltung im Rahmen der Veranstaltung sorgt die FH Big Band »Full House«. Wer gerne noch eine Einladung erhalten möchte, meldet sich bitte beim Westdeutschen Handwerkskammertag bei Martina Scharla unter der folgenden E-Mailadresse: martina.scharla(at)whkt.de.   

Den Wettbewerb richtet dieses Jahr die Handwerkskammer Aachen aus. Eine Förderung der Schlussfeier erfolgt durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.

Veranstaltungsankündigung: EU-Kohäsionspolitik nach 2020

Am 05. November 2018 richten der Westdeutsche Handwerkskammertag und der Bayerische Handwerkstag gemeinsam eine Abendveranstaltung in Brüssel zur Zukunft der EU-Kohäsionspolitik aus. Den Flyer »save the date« finden Sie hier als PDF. Das Programm zur Veranstaltung ist in Kürze verfügbar unter www.whkt.de.

Die Veranstaltung »Kohäsionspolitik nach 2020: Chancen für Handwerk und KMU – EU-Förderung auf dem Prüfstand zwischen Bürokratie und Nachhaltigkeit« beschäftigt sich mit der Zukunft des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Beide Fonds sind für das nordrhein-westfälische Handwerk von erheblicher Bedeutung. So erhält beispielsweise die betriebliche Lehrlingsunterweisung aktuell Unterstützung durch den ESF, die Meistergründungsprämie durch den EFRE. 

Anlass, sich Gedanken über die Zukunft der Förderprogramme zu machen, besteht insofern, als die Europäische Kommission im Frühsommer sowohl einen Vorschlag für den mehrjährigen Finanzrahmen, also das EU-Budget für den Zeitraum 2021–2027, als auch Vorschläge zum Rechtsrahmen der einzelnen Fonds vorgelegt hat. Ende November 2018 finden voraussichtlich erste Abstimmungen in den federführenden Ausschüssen des Europäischen Parlaments statt. Das heißt, der Gesetzgebungsprozess ist in vollem Gange.

Inhaltlich sehen die Vorschläge der Europäischen Kommission vielfältige Neuerungen vor. Sie betreffen beispielsweise die Förderquote, die für relativ reiche Regionen wie Nordrhein-Westfalen von 50% auf 40% sinken soll. Sie betreffen zudem die bürokratischen Lasten, die in der aktuellen Förderphase bei Projektnehmern für Verdruss sorgen. Die Europäische Kommission schlägt Vereinfachungen des Projektmanagements vor. Diese sollen Gegenstand der Diskussion sein.

Weiterhin wird es um die stärkere Verzahnung der Fonds mit dem EU-Semester gehen und um die Förderthemen. Hier ist für das Handwerk vor allem wichtig, den Fokus auf die berufliche Bildung im ESF zu erhalten, den Innovationsbegriff im EFRE KMU-freundlich zu gestalten und überhaupt sicherzustellen, dass Handwerk und KMU als Rückgrat der europäischen Wirtschaft in den Verordnungstexten ausreichend berücksichtigt werden.

Bei Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gerne an Jeanine Bucherer: Tel.: 0211 / 3007718; E-Mail: jeanine.bucherer(at)whkt.de

Gut angekommen: 2. Erntedank Handwerk NRW – Partnertreff von LGH und WHKT stieß wieder auf starke Resonanz

Bereits zum zweiten Mal hatte der Westdeutsche Handwerkskammertag gemeinsam mit der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks in das Maxhaus Düsseldorf unter dem Motto »Erntedank« eingeladen.

Nach der Pilotveranstaltung im vergangenen Jahr, die das bis dahin durchgeführte WHKT-/LGH-Oktoberfest ersetzte, stieß der diesjährige Partnertreff wieder auf große Resonanz und erwies sich erneut als Ort des regen Austausches für Vertreter/innen der befreundeten Verbände, der Ministerien, der Handwerksorganisationen sowie der Politik.

So konnten WHKT-Präsident Hans Hund und der LGH-Vorsitzende Hans-Joachim Hering u.a. die wirtschaftspolitischen Sprecher von CDU- und FDP-Fraktion im Landtag NRW, Henning Rehbaum und Ralph Bombis, sowie die Abgeordneten Dietmar Brockes, Matthias Goeken und Matthias Kerkhoff begrüßen.

WHKT und LGH sowie die Teilnehmenden waren sich einig: Ein Format, das fortgeführt werden muss. Und das wird es auch: Der Termin zum nächsten Partnertreff steht schon fest (siehe »Save the Date« in dieser Ausgabe).

Terminvorschau

17.10.2018 | Soest: WHKT-Vizepräsident Berthold Schröder und WHKT-Hauptgeschäftsführer Reiner Nolten im Dialog mit dem Vorsitzenden der FDP-Fraktion des Landes Nordrhein-Westfalen, Christof Rasche.

24.10.2018 | Raesfeld: Arbeitstagung der Arbeitnehmer-Vizepräsidenten der NRW-Handwerkskammern

24.10.2018 | Raesfeld: Kamingespräch der Arbeitnehmer-Vizepräsidenten der NRW-Handwerkskammern mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Landtag NRW, Thomas Kutschaty MdL

26.10.2018 | Aachen: LGH-Mitgliederversammlung

26.10.2018 | Aachen: (178.) WHKT-Herbst-Vollversammlung mit NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann

27.10.2018 | Aachen: Schlussfeier des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks NRW mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet

05.11.2018 | Brüssel: Gemeinsame Veranstaltung des Westdeutschen Handwerkskammertages und des Bayerischen Handwerkstages: »Kohäsionspolitik nach 2020: Chancen für Handwerk und KMU – EU-Förderung auf dem Prüfstand zwischen Bürokratie und Nachhaltigkeit«

07.11.2018 | Düsseldorf: WHKT-Hauptgeschäftsführer Reiner Nolten diskutiert im Rahmen des durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sowie das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW veranstalteten Kongresses »Migrantische Ökonomie: Erfolge durch effektive Beratung« im Rahmen des Workshops »Diversity Management in Regelstrukturen: Interkulturelle Öffnung«

08./09.11.2018 | Kammerbezirk Dortmund: WHKT-Hauptgeschäftsführer-Konferenz

09.11.2018 | Bielefeld: Meisterfeier der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld

13.11.2018 | Düsseldorf: Treffpunkt Handwerk der Handwerkskammer Düsseldorf

14.11.2018 | Kreis Düren: Herbst-Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen

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