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Internationale Partnerschaften

Neben langjährigen Verbindungen zu Handwerksorganisationen und Bildungsorganisationen auch über Deutschland hinaus pflegt der Westdeutsche Handwerkskammertag gemeinsame inhaltliche Fragestellungen auf Europäischer Ebene zur Zeit auch im Rahmen des Programms Erasmus+.

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Die hier vorgestellten Projekte werden bzw. wurden mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 




Nicht selten verfügen Jugendliche und junge Erwachsene über lückenhafte Kenntnisse grundlegender Bereiche der privaten wirtschaftlichen Lebensführung wie beispielsweise Vermögensverwaltung, Kreditwesen, Sparformen, private Absicherung oder Altersvorsorge. Gerade nach dem Übergang von der Schule in das Berufsleben sollten junge Menschen aber bereits »finanzfit« sein, um sich voll auf die berufliche Qualifizierung konzentieren zu können. Aufgabe der Projektpartnerschaft »Basic economic training for European adults« (FINANZFIT) ist es daher, Informationen zu diesen Themenfeldern in den teilnehmenden europäischen Staaten zu recherchieren, zielgruppengerecht aufzubereiten sowie auf einer digitalen Lernplattform zur Verfügung zu stellen. Die Koordinierung dieser Partnerschaft liegt beim WHKT, der das Vorhaben zusammen mit Partnerorganisationen aus Österreich, Italien, der Türkei, Griechenland, Schweden und Deutschland umsetzt.





Das Vorhaben »Innovation in Construction Sites« (ICONS) ist iIm Bereich der beruflichen Bildung angesiedelt und wird von einem italienischen Partner koordiniert. Die Partnerschaft wird sich 24 Monate lang den Herausforderungen der Digitalisierung im Bauhandwerk widmen. Dabei werden die Projektpartner im Rahmen des Vorhabens unter anderem Tools entwickeln, die Anwender insbesondere bei der Nutzung der Bauwerksdatenmodellierung (BIM) unterstützen sollen. An der Partnerschaft sind neben dem italienischen Koordinator und dem WHKT weitere Organisationen aus Slowenien, Großbritannien, Spanien und Deutschland beteiligt.





Mit dem Projekt „Austausch von interkulturellen Kompetenzen zur sozialen Inklusion“ (AVIK) setzt der WHKT seine Aktivitäten im Bereich der Integration von Zugewanderten fort. Das Projekt AVIK begann im September 2018 und wird sich unter Koordinierung des WHKT zwei Jahre lang mit der praktischen Erprobung und Anwendung einiger Integrationsinstrumente in den Regionen Innsbruck, Mugla, Thessaloniki, Coimbra, Silla, Rom und Düsseldorf befassen.




Das Vorhaben „Innovative Training in VET. Professional capacity building of VET-business key actors for qualitative WBL experiences“ (InnoTrain) steht unter Leitung einer wirtschaftsnahen Einrichtung aus Wien. Diese strategische Partnerschaft mit Beteiligung des WHKT zielt darauf ab, neue Synergien auf europäischer Ebene zur Förderung arbeitsplatzbasierten Lernens zu erforschen, zu konzipieren und umzusetzen und nachhaltige politische Anregungen für Bildung und Beschäftigung zu erarbeiten. Die Laufzeit dieses Vorhabens beträgt 30 Monate, das Vorhaben wird von Partnereinrichtungen aus Spanien, Griechenland, Italien, Österreich und Deutschland realisiert.




Die Initiative "TYCO(O)NSTRUCTOR: Mini-Games that Foster Entrepreneurial Competence for the Construction Sector" (Webseite: https://tycon-project.eu) zielt darauf ab, eine mehrsprachige App und Arbeitsmaterialien zu erstellen, die dazu dienen sollen, unternehmerische Kompetenzen aufzubauen und zu entwickeln. Eine niederlänische Einrichtung koordiniert dieses Vorhaben, an dem neben dem WHKT weitere Organisationen aus Slowenien, Italien, Großbritannien und Deutschland beteiligt sind.




Das Projekt Skillco hat zum Ziel, Kompetenzlücken im Baugewerbe der beteiligten Partnerländer zu identifizieren und diese mithilfe von Curricula zu beseitigen. Dadurch soll eine Stärkung des innereuropäischen Arbeitsmarktes in diesem Gewerbe erreicht werden. Koordinator des Projektes ist die Kammer für Bau- und Baustoffindustrie in Slowenien (CCIS CCBMIS).

 


Das Projekt DIGI@TER soll dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 29 Jahre, die gerade ihre Schul- oder Hochschulausbildung abgeschlossen haben, zu verbessern. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf der Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen, die dem gezielten Aufbau von Schlüsselkompetenzen dienen, um die beruflich-soziale Eingliederung insbesondere in Unternehmen und Betriebe der IT-Branche zu unterstützen. Die Projektkoordinaion liegt bei der französischen Organisation Formation et Métier, die weiteren Projektpartnerorganisationen sind in Belgien, Rumänien und Portugal angesiedelt.

 


Im Rahmen des Projekt Upp-Games befassen sich die beteiligten Partnereinrichtungen, zu denen auch der WHKT gehört, unter Koordinierung der spanischen Organisation Fundación Laboral de la Construcción aus Madrid mit der Aufgabe, zu einer Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit auf europäischen Baustellen beizutragen. Im Focus der geplanten Projektaktivitäten steht dabei die Entwicklung einer App, mit deren Hilfe Regeln, Hinweise, Tipps und Anleitungen für sicheres Arbeiten in der Höhe vermittelt werden. Das Projekt basiert auf den Erfahrungen des Projektes H&S Games, das im September 2017 erfolgreich beendet wurde.

 

 


Abgeschlossene Projekte


Absicht dieses Projektes war der Transfer eines bereits erfolgreich entwickelten Konzeptes zur Information von Erwachsenen über existierende, grenzüberschreitende Weiterbildungsmöglichkeiten. Zu diesem Zweck wurde das GPS- und webbasierte „Geocaching“ verwendet. Die Koordination hatte eine Organisation aus Liechtenstein inne, das Konsortium bestand darüber hinaus aus portugiesischen, bulgarischen, österreichischen und türkischen Organisationen.

 



Die Unterstützung von Studienaussteigern stand im Fokus dieses Projektes. Da der WHKT bereits ein nationales Projekt in diesem Bereich erfolgreich umgesetzt hatte, stellte er sein Know-how bei der Implementierung auf europäischer Ebene zur Verfügung. Wichtigstes Ziel war der Aufbau eines Netzwerkes zur Beratung von Studienaussteigern. Der WHKT war Koordinator des Projektes, an dem Partnerorganisationen aus Bulgarien, Österreich, Ungarn, der Türkei und Griechenland beteiligt waren.

 




Angesichts der nach wie vor schwierigen Situation für Geflüchtete, gerade bei der Durch- und Einreise in Mittel- und südosteuropäische Länder, war Ziel dieses Projektes, die Integration der Zugewanderten zu erleichtern. Eine App sollte wichtige Informationen bereitstellen, zum besseren Kennenlernen der Kultur diente ein Improvisationstheater, und ein Brettspiel führte spielerisch die verschiedenen Akteure des Integrationsprozesses zueinander. Die Projektpartner entwickelten zudem ein Curriculum im Bauhandwerk, mit dem Geflüchtete grundlegende berufsbezogene Kompetenzen erwerben können. Der WHKT war Koordinator des Projektes, die Projektpartner stammten aus Österreich, Bulgarien, Spanien, Italien und Deutschland.

 



Um der herausragenden Bedeutung der Bereiche Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in der Baubranche Rechnung zu tragen, wurde in diesem Projekt ein Mini-Spiel als App entwickelt, das darauf abzielt, insbesondere geringqualifizierten Beschäftigten mit und ohne Migrationshintergrund grundlegende Kompetenzen aus diesen Arbeitsbereichen zu vermitteln. Koordinator des Projektes war die Fundación Laboral de la Construcción aus Spanien. Die weiteren Projektpartner stammten aus Finnland, den Niederlanden, Rumänien, England und Italien.

 

Im Vorläuferprogramm Leonardo da Vinci wurden ebenfalls erfolgreich Projekte abgeschlossen. Die Links zu den entsprechenden Projekten finden Sie hier:
 


 

 

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