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Beratung zur Entwicklungszusammenarbeit – EZ-Scout

Es gibt viele gute Gründe für das Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), um das Handwerk zu werben: die Kompetenz in der beruflichen Bildung ist dabei genauso gefragt wie die Kenntnisse in der Gewerbeförderung und den unternehmerischen Kenntnissen der Handwerker – ganz zu schweigen von den Kompetenzen in den innovativen Sektoren wie Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien sowie das ausgeprägte gesellschaftliche Engagement des Handwerks.

Andererseits gibt es auch einige Angebote des BMZ an das Handwerk: diese reichen von den Berufsbildungspartnerschaften und Verbandspartnerschaften, welche sich vornehmlich an die Handwerkskammern und den Know-how-Transfer ihrer Kompetenzen richten, bis zu Förderinstrumenten für in Entwicklungsländern engagierte Unternehmen (bspw. developpp.de, Machbarkeitsstudien, Förderkredite der DEG sowie Informationen und Kontakte etc.).

Mit der Aufgabe, diese beiden Partner – BMZ und Handwerk – zusammenzubringen und die Kooperation zu intensivieren, arbeitete von Oktober 2015 bis August 2017 beim WHKT ein EZ-Scout. Der EZ-Scout war dafür zuständig, die Potentiale der Zusammenarbeit zwischen dem Handwerk in NRW und der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zu erschließen und eine verstärkte Zusammenarbeit zu unterstützen. Als Schnittstelle zwischen EZ und Handwerk in NRW beriet der EZ-Scout Handwerksbetriebe und Handwerkskammern über Förderinstrumente des BMZ und Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Neben der Vermittlung von vielfältigen Förder- und Finanzierungsangeboten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit vermittelte der EZ-Scout Kontakte zu internationalen sowie lokalen Netzwerken und unterstützte bei der Entwicklung und Umsetzung konkreter Projektideen.

Die Serviceleistungen der EZ-Scouts umfassten:

  • Informationen und Beratung zu Kooperationsmöglichkeiten der Privatwirtschaft mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit;
  • Vermittlung von Kontakten zu internationalen und lokalen Netzwerken sowie Institutionen der EZ oder des privaten Sektors;
  • Informationen zu Marktpotenzialen in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Angeboten zu Förderprogrammen und Finanzierungspartnerschaften;
  • Beratung zu Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft, zur Bedeutung von Global Compact und Corporate Social Responsibility (CSR).

Die EZ-Scouts sind Experten im Auftrag des BMZ. Als Ansprechpartner zu Themen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sind sie in Wirtschaftsverbänden, Ländervereinen, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern tätig.

 

Kontakt:

EZ-Scout war Linda Schraml, die inzwischen für die giz in Addis Abeba arbeitet.
Tel: 0211/ 3007-715


Weiterführende Links:

developpp.de:
http://www.developpp.de/

Berufsbildungspartnerschaften/Kammer- und Verbandspartnerschaften:
http://www.sequa.de/

http://www.bmz.de/

DEG:
https://www.deginvest.de/



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