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Starthelfende Ausbildungsmanagement

 
Hintergrund:

Die Einmündung in Ausbildung ist für viele Jugendliche noch immer mit großen Schwierigkeiten verbunden. Jedes Jahr gibt es zu viele unversorgte Bewerber/innen, die sich um eine Ausbildung bemühen, erfolglos bleiben und in Warteschleifen oder Arbeitslosigkeit münden.

Die Gründe dafür liegen in dem noch immer zu geringen Angebot an Ausbildungsstellen, an der mangelnden Ausbildungsreife vieler Jugendlicher bei gleichzeitig gestiegenen Anforderungen an die Qualifikation der Bewerber/innen sowie an der unzureichenden Berufsorientierung, die dazu führt, dass Jugendliche an einigen wenigen Modeberufen festhalten, ohne die Chancen, die sich in weniger bekannten Berufsfeldern bieten, zu erkennen.

 

Ziele:

Beratung von Jugendlichen
Die Starthelfer/innen beraten Jugendliche im Rahmen der Berufsorientierung sowie im Bewerbungsprozess auch mit Fokus auf Ausbildungsmöglichkeiten in weniger bekannten Branchen.

Akquise von Ausbildungsplätzen
Die Starthelfenden akquirieren geeignete Ausbildungsplätze speziell für Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Vermittlung
Die Starthelfer/innen vermitteln Jugendliche in betriebliche Ausbildung. Jugendliche, die sich noch in der Berufsorientierungsphase befinden oder denen es an der nötigen Ausbildungsreife mangelt, können in Praktika oder in eine Einstiegsqualifizierung vermittelt werden.

Begleitung abgeschlossener Ausbildungsverhältnisse
Als Kontaktperson für Probleme im ersten Ausbildungsjahr begleiten die Starthelfenden die Ausbildungsverhältnisse, an deren Zustandekommen sie mitgewirkt haben.

 

Maßnahmen:

Um die dargestellten Projektziele zu erreichen, werden insgesamt 32 Starthelfende eingesetzt, die bei den Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen angestellt sind (7 Handwerkskammern, 13 Industrie- und Handelskammern sowie der Bauindustrieverband NRW).

Die Starthelfenden kümmern sich auf der einen Seite gezielt um unvermittelte Bewerber/innen im Ausbildungskonsens NRW, auf der anderen Seite aber auch präventiv um Jugendliche, die Unterstützung benötigen. Gleichzeitig nutzen die Starthelfenden auch ihre guten Kontakte zu den Betrieben und gehen auf diese zu,  um passende Jugendliche auf deren offene Ausbildungsstellen zu vermitteln und darüber hinaus weitere Ausbildungs- und Praktikumsstellen zu akquirieren.

Ansprache und Beratung
Die Jugendlichen werden unmittelbar, aber auch mittelbar angesprochen, um sie über die besonderen Karrierechancen, die sich hinter eher unbekannten oder mit Vorurteilen verbundenen Berufen und Branchen verbergen, zu informieren. Dazu werden die vorhandenen Strukturen vor Ort wie Informations- und Beratungskontakte zu Lehrkräften, Schüler/innen und Eltern sowie die gezielte Verbreitung von Informationsmaterialien genutzt.

Akquise zur Vermittlung
Im Rahmen des Matchingprozesses besteht ein sehr intensiver Kontakt zu den Betrieben. Insbesondere der Zugang zu den vorrangig kleinen und mittleren Betrieben soll dazu genutzt werden, weitere Ausbildungsstellen für Jugendliche mit Vermittlungsbedarf zu erschließen sowie Praktikumsstellen zu akquirieren, da dies oft der beste Einstieg für eine berufliche Orientierung und in eine Ausbildung ist.

Vermittlung
Die Starthelfenden kooperieren eng mit den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern vor Ort. Die wichtigste Aufgabe ist es, die Jugendlichen zu motivieren, sich mit offenen Stellen am Ausbildungsmarkt auseinanderzusetzen und gezielt zu Perspektiven in diesen Berufen zu beraten. Die Starthelfenden ermitteln betriebsspezifische Anforderungsprofile, um diejenigen Jugendlichen auszuwählen und in betriebliche Ausbildungsverhältnisse zu vermitteln, die vom Anforderungsprofil dorthin passen.

Begleitung vermittelter Ausbildungsverhältnisse
Als „Kontaktperson“ für Probleme im ersten Ausbildungsjahr begleiten die Starthelfer/innen die Ausbildungsverhältnisse, an deren Zustandekommen sie mitgewirkt haben. Die Erfahrung zeigt, dass sie sowohl bei Jugendlichen als auch bei Betrieben Vertrauen genießen und somit für beide Parteien als gute erste Anlaufstelle bei Schwierigkeiten wahrgenommen werden. Die Begleitung der Ausbildungsverhältnisse dient so als präventives Instrument, um Problemen frühzeitig konstruktiv zu begegnen und Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen.

Vernetzung mit anderen Akteuren
Um eine koordinierte Zusammenarbeit vor Ort zu gewährleisten, gilt die Vernetzung mit relevanten Akteuren als übergeordnetes Ziel. Dazu gehören beispielsweise andere Kammerfachkräfte, Schulen sowie die Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Insbesondere im Bereich der Starthelfenden mit Schwerpunkt Migration findet eine intensive Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen und den Kommunalen Integrationszentren statt.

 

Förderung:

Kontakt:

Wenn Sie Interesse an einer Ausbildungsstellenvermittlung haben, stehen Ihnen folgende Ansprechpartner/innen zur Verfügung:

Handwerkskammer Aachen
Sandkaulbach 21 | 52062 Aachen
Bianca Mandt
Tel.: 0241/471-175  Fax: -103
E-Mail: bianca.mandt(at)hwk-aachen.de

Handwerkskammer OWL zu Bielefeld

Campus Handwerk 1 | 33613 Bielefeld
Jürgen Altemöller
Tel.: 0521/5608-343  | Fax: -339
E-Mail: juergen.altemoeller@handwerk-owl.de
Marcus Cooper
(im Haus der Kreishandwerkerschaft HX/WB)
Industriestr. 34 | 33034 Brakel
Tel.: 05272/3700-19  | Fax: -22
E-Mail: marcus.cooper(at)handwerk-owl.de
Schwerpunkt Flüchtlinge: Hildegard Kuckuk
Tel.: 0521/5608-324  | Fax: -58599
E-Mail: hildegard.kuckuk@hwk-owl.de

Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1 | 40221 Düsseldorf
Rainer Weißmann
Tel.: 0211/8795-604 | Fax: -634
E-Mail: weissmann(at)hwk-duesseldorf.de

Handwerkskammer Dortmund
Ardeystr. 93 | 44139 Dortmund
Schwerpunkt Migration: Meryem Efe
Tel.: 0231/5493-559 | Fax: -516
E-Mail: meryem.efe(at)hwk-do.de

Handwerkskammer zu Köln

Geschäftsstelle Bonn
Godesberger Allee 105-107 | 53175 Bonn
Angela Arndt
Tel.: 0228/60479-83 | Fax: -66
E-Mail: arndt(at)hwk-koeln.de
Peter-Welter-Platz 5 | 50676 Köln
Schwerpunkt Migration: Elbeyi Güvercin
Tel.: 0221/2022-302 | Fax: -328
E-Mail: guevercin(at)hwk-koeln.de
Schwerpunkt Flüchtlinge: Daniel Brücken
Bbz Butzweiler Hof
Hugo-Eckener-Str. 16 | 50829 Köln
Tel.: 0221/2022-651 | Fax: -510
E-Mail: d.bruecken(at)hwk-koeln.de

Handwerkskammer Münster
Echelmeyerstraße 1–2 | 48163 Münster
Julia Börmann
Tel.: 0251/705-1744 | Fax: -55 1744
E-Mail: julia.boermann(at)hwk-muenster.de
Jürgen Brückmann
Tel.: 0251/705-1777 | Fax: -55 1777
E-Mail: juergen.brueckmann(at)hwk-muenster.de

Handwerkskammer Südwestfalen

Cornelia Scheppe
Martinstr. 10 | 57462 Olpe
Tel.: 02761/94328-223 | Fax: -25223
E-Mail: cornelia.scheppe@hwk-swf.de
Schwerpunkt Migration: Konstantina Roussi
Brückenplatz 1 | 59821 Arnsberg
Tel.: 02931-877-179   Fax: -25179
E-Mail: konstantina.roussi(at)hwk-swf.de

Industrie- und Handelskammer Arnsberg Hellweg-Sauerland

Königstraße 18–20 | 59821 Arnsberg
Nina Woelke
Tel: 02931/878- 106 | Fax: -249
E-Mail: woelke(at)arnsberg.ihk.de

Industrie- und Handelskammer Bielefeld

Elsa Brandström-Str. 1–3 | 33602 Bielefeld
n.n.

Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet
Ostring 30–32 | 44787 Bochum
Andrea Koch
Tel.: 0234/9113-189 | Fax: -389
E-Mail: starthelfer(at)bochum.ihk.de

Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
Ernst-Schneider-Platz 1 | 40212 Düsseldorf
Nadine Senze-Ahlbrink
Tel.: 0211/3557-436 | Fax: -249
E-Mail: senze-ahlbrink(at)duesseldorf.ihk.de

Industrie- und Handelskammer zu Dortmund
Märkische Straße 120 | 44141 Dortmund
Ursula Siedenburg
Tel: 0231/5417-102 | Fax: -329
E-Mail: u.siedenburg(at)dortmund.ihk.de

Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve
Tel.: 0203/2821-495 | Fax: 285349-495
Schwerpunkt Migration: Özlem Erdogan
Tel.: 0203/2821-205 | Fax: 0203/285349-205
E-Mail: erdogan@niederrhein-ihk.de
Schwerpunkt Migration und Flüchtlinge: Neslihan Dogan
Tel.: 0203/2821-457 | Fax: 0203/285349-457
E-Mail: dogan(at)niederrhein.ihk.de

Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim a. d. Ruhr, Oberhausen zu Essen
Am Waldthausenpark 2 | 45127 Essen
Stefanie Richter
Tel.: 0201/1892-207 | Fax: -172
E-Mail: stefanie.richter(at)essen.ihk.de
 
Industrie- und Handelskammer zu Köln
Bahnstr. 1 | 50126 Bergheim
Christian Ludwigs
Tel.: 02271/83761860 | Fax: -1990
E-Mail: christian.ludwigs(at)koeln.ihk.de
Eupener Str. 157 | 50933 Köln
Schwerpunkt Migration: Sevda Sümer
Tel.: 0221/1640-6775 | Fax: -6788

E-Mail: sevda.suemer(at)koeln.ihk.de
Johannes Juszczak
Tel: 0221/1640-6783 | Fax: -6788
E-Mail: johannes.juszczak(at)koeln.ihk.de
Schwerpunkt Flüchtlinge: Anja-Lena Niesen
Tel.: 0221/1640-6786 | Fax: -6788
E-Mail: anja-lena.niesen(at)koeln.ihk.de

Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein Krefeld-Mönchengladbach-Neuss
Nordwall 39 | 47798 Krefeld
Truc Ly Nguyen
Tel.: 02151/635-387
E-Mail: nguyen(at)ihk.krefeld.de

Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen
Rathausplatz 7 | 45894 Gelsenkirchen
n.n.

Industrie- und Handelskammer Siegen
bbz Siegen | Birlenbacher Hütte 10 | 57078 Siegen
Schwerpunkt Migration: Ute Joachimczak
Tel.: 0271/89057-35  |  Fax: -50
E-Mail: joachimczak(at)bbz-siegen.de
Manuel Raichle
Tel.: 0271/89057-37  |  Fax: -50
E-Mail: raichle(at)bbz-siegen.de

Industrie- und Handelskammer Wuppertal – Solingen – Remscheid
Heinrich-Kamp-Platz 2 | 42103 Wuppertal
Miriam Schöpp
Tel.: 0202/2490-833  |  Fax: -899
E-Mail: m.schoepp(at)wuppertal.ihk.de

Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen

Bahnhofstraße 18 | 58095 Hagen
Schwerpunkt Migration: Abdullah Kabadayi
Tel: 02331/390-268 / Fax: -343
E-Mail: kabadayi(at)hagen.ihk.de

Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH
Ausbildungszentrum Essen
Lüscherhofstr. 71–73 | 45356 Essen
Schwerpunkt Migration: Çağla Sorgun
Tel.: 0201/83441-18 | Fax: -150
E-Mail: c.sorgun(at)bauindustrie-nrw.de
Ausbildungszentrum Hamm
Bromberger Str. 4-6  I  59065 Hamm
Aykut Kocabas
Tel.: 02381/395-230  I  Fax: -111
E-Mail: a.kocabas(at)bauindustrie-nrw.de

Westdeutscher Handwerkskammertag
Volmerswerther Straße 79 | 40221 Düsseldorf
Kerstin Weidner
Tel.: 0211/3007-731 | Fax: -900
E-Mail: kerstin.weidner(at)whkt.de

 

 

 

 

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