Beratung

Beratung im Handwerk NRW

Arbeitsplätze werden überwiegend in mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben geschaffen und gesichert. Entsprechend der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung des Handwerks gilt es daher, diesen Wirtschaftsbereich verstärkt zu fördern. Nur dies bietet Gewähr dafür, dass sich die insgesamt erfreuliche Tendenz fortsetzt, nach der es dem Handwerk selbst in den wirtschaftlich schwierigen Jahren gelungen ist, seine solide Basis zu behaupten.

Diese Basis des Handwerks beruht im Wesentlichen darauf, dass die Betriebsinhaber insbesondere als Meister umfassend auf die Unternehmensführung vorbereitet sind. Ein aussagekräftiger Gradmesser für die so erreichte Stabilität ist die auch weiterhin deutlich unterdurchschnittliche Insolvenzquote.

Trotzdem benötigt das Handwerk Unterstützung durch Beratung und andere Aktivitäten. Diese Initiativen werden in NRW seit vielen Jahrzehnten und mit großem Erfolg von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) geplant, gebündelt und weiterentwickelt. Der Beratungsbedarf ist alleine schon deswegen gegeben, weil wegen der kleinteiligen Strukturen der Handwerksunternehmer sämtliche Führungsaufgaben selbst übernehmen muss. Die handwerkliche Gewerbeförderung schafft in dieser Situation den Ausgleich der »größenbedingten Nachteile« im Wettbewerb und bietet immer wieder Hilfe zur Selbsthilfe.

Insgesamt sind bei den Handwerkskammern und Fachverbänden in NRW mehr als 100 organisationseigene Betriebsberater tätig – in so unterschiedlichen Fachgebieten wie Betriebswirtschaft, Technik, Formgebung, Marketing oder Außenwirtschaft.

 

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